Syndikat bleibt – ein Video

Vor 3 Jahren wurde der jetzt gekündigten Kiezkneipe Syndikat in der Weisestraße 56 in Neukölln ein Song zum 30. Jahrestag der Kneipengründung geschenkt. Dieses Lied ist die Grundlage eines ersten Soli-Videos für das Syndikat.

Solidaritätskundgebung vorm Syndikat: 12.10.2018

SYNDIKAT VERTEIDIGEN – JETZT!

Das Kollektiv der Kiezkneipe Syndikat in der Weisestraße 56 erhielt die Kündigung zum 31. Dezember 2018. Die Eigentümer des Hauses wollen den Mietvertrag nicht verlängern. Damit wird eine seit 1985 existierende Kiezkneipe zerstört, die mehr ist als nur eine billige Schenke. Sie rauben uns damit einen sozialen Raum, der mehrere Generationen von Kiezbewohnern beherbergt. Die Kneipe bietet günstige Verpflegung, die Möglichkeit für Partys und Infoveranstaltungen oder sonstige Gesellschaft und wird nach wie vor kollektiv betrieben.

Immer mehr Menschen werden aus ihren Lebens- und Sozialräumen verdrängt. Investoren investieren lustig weiter, das Geld fließt in Strömen. Häuser und Wohnungen werden gebaut für die, die eh schon genug haben. Der Rest kann sehen, wo er bleibt. Es sind schon zu viele gegangen, still und leise. Diesmal nicht. Zeigen wir uns solidarisch mit dem Syndikat. Kommt zur

Solidaritätskundgebung
Freitag, 12. Oktober 2018,
18 Uhr vorm Syndikat, Weisestraße 56

*Freundeskreis Syndikat* *Solidarische Nachbarn*

Blog: syndikatbleibt.noblogs.org
Twitter: @syndikat44 Hashtag: #syndikatbleibt
E-Mail: syndikatbleibt@riseup.net
Kontakt: Dienstags 16 -18 Uhr Stadtteilladen lunte, Weisestr.53

Syndikat verteidigen - jetzt

Naziübergriffe in Nord-Neukölln

Naziübergriffe in Nord-Neukölln

FIGHT BACK!

Naziübergriffe in Neukölln!

In der Nacht zum Samstag den 29.09. sowie gestern Nacht (05.10.) sammelten sich Nazi-Gruppen von 15-20 männlichen Personen zwischen 18-35 Jahren im Schillerkiez und am U-Bahnhof Boddinstraße.

Dieser Text wurde im Kiez verteilt:

FIGHT BACK!

Naziübergriffe in Neukölln!

In der Nacht zum Samstag den 29.09. sowie gestern Nacht (05.10.) sammelten sich Nazi-Gruppen von 15-20 männlichen Personen zwischen 18-35 Jahren im Schillerkiez und am U-Bahnhof Boddinstraße. Konfrontiert mit engagierten Antifaschist*innen, kam es zu Auseinandersetzungen und Angriffen, die erfolgreich abgewendet werden konnten. Bisher gibt es noch keine gesicherten Infos über die Nazis.

Falls ihr Beobachtungen gemacht habt, schreibt diese bitte an: kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

Wenn wir genug belastbare Informationen bekommen oder rausgefunden haben, werden wir diese veröffentlichen.

Verteilt diese Info an Nachbar*innen, Kneipen, Spätis etc. im Kiez!

Antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

Nazis jagen

Update von 19 Uhr:

Ein etwas längerer Test wurde auf der Website „Kein Ort für Nazis“ veröffentlicht:
Zwei Wochen hintereinander: Naziübergriffe in Neukölln!

+++ english version +++

This text was spreaded in the hood:

FIGHT BACK!

Nazi attacks in Neukölln!

During saturday night, 29th september, and yesterday night, 5th october, nazi groups of 15-20 male persons, age 18-35, assembled in Schillerkiez and U-Boddinstraße. They wanted to attack people and antifascist locations. Antifascists confronted them, so they had to run away. There are no secure informations about the nazis.

So, if you have any informations about the attacks and the nazis, please send them to: kontakt@neukoelln-gegen-nazis.de

We will publish detailed articles here, when we have enough informations.

Spread the word and inform neighbours, pubs, spätis, etc.!

Organize antifascist self-protection!

+++ please translate this flyer in other languages +++

Quelle:
Indymedia, 6.10.2018 Naziübergriffe in Nord-Neukölln

Ende Legende Syndikat? Nein!

Flyer vom Syndikat

Vorderseite des Infoflyers

Infotext des Kneipenkollektivs Syndikat (Flyerrückseite)

Das Kollektiv der Kiezkneipe Syndikat, aus der Weisestraße 56, hat nach fast 33 Jahren Existenz die Kündigung erhalten. Zum 31.12.2018 soll ein alteingesessener, tief in der Nachbarschaft verwurzelter und emanzipatorischer Treffpunkt seine Pforten schließen.
Wir sind wütend und traurig
Über den Treffpunkt, das verlängerte Wohnzimmer, der solidarischen Begegnungsstätte, die uns im Schillerkiez genommen werden soll. Über den drohenden Verlust, einer der wenigen Orte dort, in dem nicht darauf geachtet wird, wieviel mensch verdient, oder welche Sexualität, Herkunft, Status, oder Geschichte jemand hat.
„Proletarierer und Autonome, Hipster und Asseln, Studenten und Hartzer – sie alle hat diese Kneipe schon kommen und gehen gesehen.“ heißt es in einer Internet-Bewertung, mit der eigentlich alles gesagt ist. Das Syndikat ist ein Ort, in dem alle Widersprüche des Schillerkiez auftauchen, sich begegnen und im besten Fall zusammenkommen, oder sich zumindest kennen lernen.
Gleichzeitig versucht das Syndikat ein Raum für Alle zu sein, ein Raum in dem sich die verschiedensten Menschen wohl- und sicher fühlen können und der den Anspruch hat, alles zu tolerieren, außer Intoleranz.
Und nun sollen wir verschwinden.
Wir sollen, wie so viele andere Kneipen, Cafés und andere Ladengeschäfte im Schillerkiez und in ganz Berlin, verschwinden, weil wir nicht profitabel genug sind, für die Renditeerwartungen der GmbHs, Holdings, Immobiliengruppen und anonymen Gesellschaften in Steuerparadisen, die unsere Häuser besitzen. Wir sollen verschwinden, obwohl nicht unser Dasein für unser Haus, oder unseren Kiez störend ist, sondern allein für die Gewinnerwartung unseres Eigentümers, der wahrscheinlich das Haus oder den Kiez, wenn überhaupt, nur von Fotos kennt.
Das ist nur einer, von vielen, städigen Beweisen dafür, dass den herrschenden Verhältnissen die Bedürfnisse der Menschen, die in bestimmten Kiezen wohnen, arbeiten und leben scheißegal sind. Nicht jede*r Bewohner*in in der Nachbarschaft muss uns gut finden, oder uns regelmäßig besuchen. Aber es gibt genug die das tun. Und es geht nicht einmal nur konkret um uns, sondern um eine generelle Frage: Wer entscheidet, wer in unserem Kiez wohnt, arbeitet und lebt? Wer entscheidet, wie unsere Kiez aussehen soll und welche Geschäfte dort sein sollen?
Entscheiden unsere Bedürfnisse, oder die Kosten-Nutzen-Rechnungen irgendwelcher Investment-Fonts und Immobilienfuzzis? Gerade sieht es nach letzterem aus, aber das ist weder ein Naturgesetz, noch in Stein gemeißelt.
Lasst uns gemeisam dagegen vorgehen, egal ob es um das Syndikat, eure Wohnung, oder euer Stammcafé geht.Wir sollten selbst über das entscheiden können, was uns selbst betrifft.
Unterstützt uns, das Syndikat, bei seinem Kampf gegen die drohende Verdrängung aus dem Kiez. Aber kämpft auch selbst, mit uns allen gemeinsam und solidarisch, gegen jegliche Verdrängung aus eurem und unserem Kiez.

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Blog(im Aufbau): syndikatbleibt.noblogs.org Twitter: @syndikat44 Hashtag: #syndikatbleibt
E-Mail: syndikatbleibt@riseup.net
Kontakt: Dienstags 16 -18 Uhr Stadtteilladen lunte, Weisestr.53

4.10.2018: Kiezversammlung Syndikat

Nach einem ersten Treffen am vergangenen Freitag in der von Kündigung bedrohten Kiezkneipe Syndikat gibt es eine

Kiezversammlung
Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19 Uhr
Syndikat, Weisestraße 56

Kiezversammlung Syndikat

Es gibt inzwischen erste Presseartikel :

tageszeitung, 1.10.2018 Ende Legende
Das „Syndikat“ gibt es seit 33 Jahren, Ende Dezember läuft der Mietvertrag aus. Juristisch sei wenig zu machen, sagt der Bezirk. Deswegen wird jetzt breit mobilisiert.
nd, 2.10.2018 »Syndikat« will Aus nicht hinnehmen
Kneipenkollektiv in Neukölln soll nach 33 Jahren dichtmachen – auch weitere linke Läden von Verdrängung bedroht
nd, 2.10.2018 Wo sollen wir noch hin?
Ein Kommentar: Immer mehr Kneipen in Berlin sterbern. Nun soll auch die Kiez-Legende Syndikat dicht machen.

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