Seid Ihr ebenfalls empört, frustriert und wütend darüber, dass die Mieten so enorm steigen? Habt ihr Stress mit der Hausverwaltung? Zahlen auch bei Euch die neuen achbar_innen inzwischen um die 8 oder 9 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter? Oder seid Ihr oder Freunde von Euch sogar selbst daran gescheitert, bezahlbaren Wohnraum in Neukölln zu finden? Möchtet auch Ihr Eure Empörung, Frustration oder Wut zum Ausdruck bringen?
Dann kommt am Sonntag, den 29.1., ab 13:00 in den Eckladen an der Kienitzer/ Ecke Weise Straße!
Wir treffen uns dort um gemeinsam Transparente für unsere Häuser zu malen, uns auszutauschen und eine Aktion Mitte Februar vorzubereiten. Geplant ist unter anderem, den Kiez durch möglichst viele Transparente optisch aufzuwerten und die Mietsteigerungen kritisch zu kommentieren.
Wir wollen unsere Kräfte bündeln und Aufmerksamkeit erregen.
Für Farbe, Stoff, Kaffe, Kuchen und Tee wird gesorgt. Es wäre toll, wenn Ihr noch weitere Materialien und Fantasie mitbringt!
Alle Jahre wieder. Die neue Betriebskostenabrechnung steht an. Die Erfahrung zeigt: jede zweite Betriebskostenabrechnung ist falsch! Eine Überprüfung ist immer angeraten.
Damit die Mieter und Mieterinnen sich besser orientieren können, macht die Stadtteilinitiative Schillerkiez eine Informationsveranstaltung zusammen mit der Berliner Mietergemeinschaft.
Eine Rechtsanwältin wird dazu einige Tipps geben.
In der Kienitzer Strasse gab es mal zwischen Weisestrasse und Schillerpromenade einen der hier üblichen Spätkaufs. Vor einigen Monaten ist daraus das Cafe Pappelreihe geworden, wo sich nun andere Menschen als vorher treffen. Über diesen Wandel ist in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Chrismon eine lesenswerte, bebilderte Reportage erschienen. Online ist sie nachzulesen unter: Schick geworden, der alte Kiosk!
Die Veränderungen im Schillerkiez nahm der Deutschlandfunk zum Anlass für eine Sendung unter dem Titel „Kein Platz mehr für Alteingesessene?“ Am 21. Dezember 2011 wurde die Sendung live vom Cafe Engels in der Herrfurthstrasse ausgestrahlt. Dabei konnte Frau Schmiedeknecht, die Chefin des Quartiersmanagements, ihre Aktivitäten bejubeln, es gab aber auch kritische Stimmen zu hören. Wie der Schillerkiez in Berlin-Neukölln sein Gesicht verändert (Audiodatei, 31 Mb)
Zur letzten Stadtteilversammlung am 14. Dezember 2011 schrieb der Publizist Helmut Höge einen Bericht unter dem schönen Titel Quartiersmißmanagement . Er wurde am 20.12. 2011 in der Zeitung „junge welt“ veröffentlicht.
Ein Immobilienmakler erklärt an einem Beispiel aus Nord-Neukölln, wie mit Modernisierung Mieter verdrängt und Profite realisiert werden.
Der Ausschnitt ist einem Mitschnitt der „Berliner Immobilienrunde im August 2011 / Hotel Maritim Berlin“ entnommen. Die vollständige Präsentation zur Gentrification in Berlin kann bei Vimeo unter dem Titel „double income one kid“ angesehen werden.