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Weise 47 noch nicht fertig

Die Sanierungsarbeiten an dem Haus Weisestr. 47 im Schillerkiez sind immer noch nicht fertig, nähern sich aber allmählich dem Ende. Am Hinterhaus wird gerade ein Außenaufzug installiert und der Ausbau der Innenräume ist noch im Gange. Das lassen zumindest Einblicke in die Erdgeschossräume des Vorderhauses vermuten. Die neue glänzende Fassade ist bereits durch andere Farbeinflüsse verändert worden, was die Hausverwaltung Westfalia GmbH bisher nicht zu stören scheint.

Irgendwann werden also 35 Wohnungen bezugsfertig und dann vermietet werden. Mal schauen, zu welchen Preisen. Die Wohnungen dürften eher an die zuziehende hippe Mittelschicht gehen als an
Obdachlose, Flüchtlinge, Arme, die dringend günstige Wohnungen brauchen. Es gab ja Ende 2016 die Idee, dass sich wohnungssuchende Menschen zusammenfinden, um sich gemeinsam für Wohnungen in dem Haus einzusetzen, in welcher Form auch immer. Das ist gescheitert. Es gab von Januar bis April 2017 Treffen mit abnehmender Beteiligung. Es war unklar, welche Wohnungen entstehen und es wurde klarer, dass 2017 keine Wohnungen bezugsfertig werden. Dies bot wohl keine Perspektive und es scheint auch, dass bei der Wohnungssuche eher die Devise gilt „Alle gegen Alle und nichts gemeinsam“.

Trotzdem werden die Aktivitäten des Besitzers Conle und seiner Hausverwaltung Westfalia GmbH weiter unter Beobachtung stehen und wenn die Sanierung beendet ist oder Vermietungabsichten bekannt werden ist mit Aktionen zu rechnen.

Übrigens gibt es ein weiteres Haus von Conle in der Rostocker Straße 35 in Moabit, das ebenfalls lange leer stand und nun wohl saniert wird: Rostocker Straße 25 – steht weitgehend leer .

Weise47 im Dez. 2017

Das Haus Weisestr. 47 im Dezember 2017

Hinweis Weise47

ein dezenter Hinweis am Haus Weisestr. 47 im Dezember 2017

Weise 47: neue Fassade

Mal was Neues von dem Haus Weisestrasse 47

Die im September letzten Jahres begonnene Renovierung des Hauses Weisestrasse 47 im Schillerkiez nähert sich allmählich dem Ende. Am Montag den 23.10.2017 wurde das Gerüst am Vorderhaus abgebaut und es zeigt sich die neue Fassade mit wiederhergestellten Balkonen und aufgearbeiten Doppelkastenfenstern. Im Inneren des Gebäudes herrscht noch rege Bautätigkeit.
Da sich die Hausverwaltung Westfalia nicht in der Lage sah, Informationen über die Sanierung zu geben, wurde das Bezirksamt Neukölln angefragt. Danach wird das Haus umfangreich instandgesetzt und modernisiert, es werden neue Bäder und Einbauküchen eingebaut. Insgesamt sollen im Vorderhaus 15 und im Hinterhaus 20 Wohnungen in einer Mischung von 1-Zimmer- bis 3-Zimmer-Wohnungen zur Verfügung stehen, soviel wie vorher auch. Das Dachgeschoss wird nicht ausgebaut, Vorder- wie Hinterhaus bekommen einen Aussenfahrstuhl, das Hinterhaus bekommt Balkone zur Rückfront.
Zu den geplanten Mieten kann das Bezirksamt nichts sagen, das liege im Ermessen des Eigentümers. Da ist nichts Gutes zu erwarten.
Wir werden sehen, was kommt.

Weisestr. 47 neue Fassade

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Auf zum Weisestrassenfest!

Wir sind wieder da!

Immer noch und wir bleiben! Alle!

Investoren investieren lustig weiter, das Geld fließt in Strömen.
Häuser und Wohnungen werden gebaut für die, die eh schon genug haben.
Der Rest kann sehen, wo er bleibt.
Die stadtpolitische Bewegung scheint im Dämmerschlaf.
Nur Reformisten scheinen zu überleben.
Allzu viele verlassen sich auf die Linke und die Grünen und werden verlassen.
Die Friedel54 ist weg.
Mietpreisbremse und Milieuschutz sind nen Witz.
Mensch kümmert sich nur um seinen eigenen Scheiß.
Allzuviel wird passiv hingenommen und erst bei Repression agiert.
Hauptsache ist, sich als armes Opfer zu inszenieren.

Trotzdem: Weise47 wird kommen – Strassenfest am 2.September 14 bis 22 Uhr

Zwischen Selchower Straße und Herrfurthstraße lassen wir wieder die Wände wackeln.
Das Nachbarschaftsfest Weisestraße meldet sich zurück: im Kampf gegen den Ausverkauf unseres Stadtteils( und nicht nur hier ).

Lasst uns gemeinsam die Straße füllen und zeigen, dass wir das Feld nicht klamm und heimlich den Reichen überlassen. Es sind immer noch unsere Straßen. Nutzen wir sie auch!

Kommt vorbei zu Live-Bands, vielen Angeboten für Kinder, holt euch jede Menge Infos an den Ständen und bringt ordentlich Appetit auf die Leckereien mit.

Conle enteignen Wandparole

Plakat an der Infowand Weisestr. Ecke Herrfurthstr.

Kurze Besetzung in Rixdorf

Am vergangenen Samstag ,den 21.5.2017, kam es im Richardkiez in der Wipperstr. 5 zu einer kurzfristigen Besetzung eines leeren Ladenlokals. Am Sonntagabend wurde leider wieder geräumt. Das Haus gehört der Henning Conle GmbH & Co. KG., die duch den jahrelangen Leerstand des Hauses Weisestr. 47 bekannt wurde. Das Haus Wipperstr. 5 steht auch grösstenteils leer, was leider in der hier dokumentierten Pressemitteilung nicht thematisiert wird.

Pressemitteilung

Durch einen Polizeieinsatz wurde am Sonntagabend ein Experiment nachbarschaftlicher Selbstverwaltung in Neukölln frühzeitig beendet. Am Samstag, den 20.05.2017 hatte eine Gruppe von Aktivist*innen einen seit Jahrzehnten leerstehenden Holzkohlenladen in der Wipperstraße besetzt und als Kiezladen neu eröffnet. Weitere Schritte zur Gestaltung des Kiezes werden nun geplant.
“Die Nachbarschaft hat die neue Einrichtung begeistert aufgenommen. Für 26 Stunden wurde hier ein nichtkommerzieller Ort geschaffen, an dem Menschen sich kennenlernen und gemeinsam aktiv werden konnten. Künstler*innen und Kinder aus dem Kiez haben sich direkt der Gestaltung und Dekoration der Räume angenommen. Leider wurde dies durch einen ordnungsrechtlichen Eingriff der Polizei ohne jeglichen Anlass oder Räumungstitel wieder unterbunden, während gerade ein erstes offenes Nachbarschaftstreffen zur Planung der weiteren Nutzung stattfand”, sagt Maja Schmidt, urbane Kreativistin.
“Auch der Neuköllner Kiez um die Braunschweiger Straße ist seit Jahren betroffen von steigenden Mieten, Verdrängung, Obdachlosigkeit und den daraus resultierenden sozialen Folgen. Zaghafte Versuche des Senats, Gentrifizierung aufzuhalten, bleiben bisher ohne Erfolg. Durch die Nutzung des Ladens hat die Besetzung auf die paradoxe Situation aufmerksam gemacht, dass es trotz Wohnungsnot Eigentümern offen steht, ihre Immobilien leer stehen zu lassen,” so Aktivist Harald Kresse.
Zahlreiche Beteiligte und neu Dazugestoßene einigten sich nach der polizeilichen Räumung darauf, das weitere Vorgehen am kommenden Wochenende zu planen.
“Es ist noch lange nicht vorbei. Der Holzkohlenladen hat ein klares Signal gesetzt, wie wichtig die Aneignung der Stadt ist. Mit der 26-stündigen Besetzung wurde ganz nebenbei auch die Berliner Linie gebrochen, nach der Besetzungen grundsätzlich innerhalb der ersten 24 Stunden beendet werden sollen. Daran werden wir weiter anknüpfen”, fasst Schmidt zusammen.

Fotos

Nachbarn treffen sich Wipperstrasse

Besetzter Laden Wipperstr. 5

Besetzter Laden Wipperstr. 5

Radiointerview zur Weise47 und No-AfD

Am gestrigen Freitag lief auf dem Sender Pi Radio ein Interview der Redaktion von radia obscura zur Weisestr.47 und den Protesten zum nun abgesagten Gespräch mit der AfD. Das Ganze ist nachzuhören auf dem Portal der Freien Radios Stadtteil- und Infoladen lunte in Nord-Neukölln: Weise 47 und #noAfD oder auch hier bei radia obscura Seminar für 1000 Verdrängungen der AfD #161 .
( Hinweis: Die in der Live-Sendung gespielte Musik ist leider nicht in dem online gestellten Interview enthalten )

Im Stadtteil- und Infoladen „lunte“ im Nord-Neuköllner Schillerkiez wird von der Initiativgruppe Weise 47 versucht, gegen Ausgrenzung und Verdrängung zu organisieren. Die Mieten im Schillerkiez haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Das Thema ist also mehr als brisant. Ende April gab es eine Kundgebung vor der Weisestraße 47, die seit Jahren leer stehen gelassen wird, anstatt das Haus für die Wohnnutzung freizugeben. Der Termin war zugleich fünfter Jahrestag einer gescheiterten Besetzung. Außerdem gilt es, dem schleichenden und aggressiven Auftreten der Rechten entgegenzutreten. Am 16. Mai soll in der Bar „Schiller’s“ eine Veranstaltung mit einem AfD-Politiker stattfinden, gegen die mobilisiert wird. Das Kneipengespräch ist Teil einer Reihe der Zeitschrift „Kiez und Kneipe“, die mit verschiedenen Politiker*innen stattfindet.




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