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Tarsap im Visier

Die Immobilienfirma Tarsap gerät mal wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und das ist auch gut so.
In der neuen Ausgabe Februar 2013 des Mieterecho der Berliner Mietergemeinschaft informiert der Artikel Tarsap – der sanfte Sanierer? über die Machenschaften der Firma in der Allerstrasse 37 im Neuköllner Schillerkiez: „Während die Kritik an der Neuköllner Immobilienfirma nicht abreißt, betont das Unternehmen seine soziale Ader“.
Die Deutsche Welle hat am 12. Februar in ihrem Wirtschaftsmagazin „made in germany“ einen guten Beitrag zum Thema „Immobilienmarkt Berlin – explodierende Kaufpreise und Mieten“ ausgesendet. Darin kommen Immobilienmakler Ziegert, Käufer und ein Mieter aus der Allerstr 37 zu Wort.
Made in Germany – Das Wirtschaftsmagazin und der Filmbericht auf Youtube .

Mieter aus der Allerstrasse beschreiben auf ihrem Blog die Mangelnde Transparenz für Mieter von Eigentumswohnungen .

Tarsap Immobilien

In der Lichtenrader Strasse im Schillerkiez gefundenes Info-Plakat zur Firma Tarsap-Immobilien und ihren Verdiensten :

Tarsap Immobilien

Beim Klick auf das Bild gibt es eine grössere Version.

Allerstrasse 37: Der Ausverkauf hat begonnen

Vorbemerkung: Der folgende Text schildert, wie die Firma Tarsap Immobilien mit den Mietern von Häusern umgeht, die sie gekauft hat. Die Firma ist für ihre rabiaten Methoden bekannt, mit denen sie z.B. die Wohngemeinschaften im Hinterhaus der Lichtenrader Strasse 32 vertrieben hat. Ein weiteres Beispiel, wo Tarsap auch mal gescheitert ist, dokumentiert dieser Artikel Geschäft in der Emser Straße/Oderstraße geplatzt .

„FÜR DIE MIETER SIEHT ES SCHLECHT AUS…“ Das meint ein Tarsap-Mitarbeiter zu Käufern während einer Wohnungsbesichtigung.

VORGESCHICHTE

Bisher wurden die Wohnungen des Hauses Allerstraße 37 auf herkömmliche Weise vermietet. Einige unbewohnte Einheiten wurden saniert und zur einer entsprechend angepassten Miete angeboten. Diese Mieten lagen jedoch noch immer unter dem Mietspiegel und sind nicht als Teil der seit Jahren in den Berliner Szenebezirken zu beobachtenden überzogenen Mieterhöhungen zu bewerten.
Auch heute gibt es noch einige leerstehenden Wohnungen im Haus, die ursprünglich saniert werden sollten. Da dem Eigentümer jedoch die Finanzierung nicht gelang oder er auf höhere Gewinne zu späterer Zeit spekulierte, fanden diese Sanierungen bis heute nicht statt. Nun ist der Eigentümer verstorben.

EIGENTÜMERWECHSEL

2012 betritt ein neuer Akteur die Bühne. Die Firma TARSAP kaufte das Haus laut eigener Aussage im Februar von den Erben und stellte sich den MieterInnen im Juni schriftlich sowohl als „zukünftiger Eigentümer“ als auch als Verwalter des Objektes vor. Der Kaufpreis galt als bezahlt, die Tarsap somit im Besitz der kompletten Eigentümerrechte.

Ab diesem Zeitpunkt bemühten sich die Tarsap-Mitarbeiter um Besichtigungstermine der einzelnen Wohnungen. Die zunächst als Kennenlern-Besuche ausgegebenen Treffen – wobei sich manch eineR schon fragte, warum ein Kennenlernen die Anwesenheit von Architekten einschloss – entpuppten sich bald als trojanische Pferde, da zu diesen Anlässen bereits erste KaufinteressentInnen ohne das Wissen der MieterInnen mit in die Wohnung geschleust wurden. Nachdem diese Täuschung durch einen Mieter aufgedeckt wurde, wurden die ersten BewohnerInnen im Haus aktiv.

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Videoüberwachung gegen Mieter

Kamera Warnung Allerstr. 37
Das Haus Allerstrasse 37 wurde im Juli von der Firma Tarsap-Immobilien gekauft, die für ihre rabiaten Methoden bekannt ist. Sie will die Mietwohnungen als Eigentumswohnungen verkaufen, was auf die Verdrängung der bisherigen Mieter hinausläuft. Auf Protestparolen im Haus reagierte sie mit der Installation einer Überwachungskamera. Dies wurde den Mietern am 20. September mit einem Schreiben mitgeteilt und als Begründung wurden „Sachbeschädigung – Schmierereien an den Wände im Vorderhaus“ angegeben. Dabei ist dieses Vorgehen nicht zulässig, denn das Anbringen einer Kamera oder auch einer Attrappe ist nur mit Zustimmung aller Mieter und Mieterinnen erlaubt. Das ergibt sich aus einem Urteil des AG Schöneberg vom 08.06.2012 – AZ 19 C 166/12. Darüber berichtet das Mieterecho der Berliner Mietergemeinschaft in der September-Ausgabe Installation einer Videoüberwachungsanlage und Verletzung von Persönlichkeitsrechten : Die Kernausage des Urteils ist:
„Die nachträgliche Installation einer Videoüberwachungsanlage im Eingangsbereich eines Wohnhauses bedarf der Zustimmung aller Mieter.“

Offensichtlich hat die Firma Tarsap das auch mitbekommen und Anfang Oktober die Kamera entfernt, bevor sie gerichtlich dazu gezwungen werden mussten.

Überwachungskamera Allerstr. 37

Update 5.11.2012

Wie zu erfahren war, hat irgendjemand die Kamera abgebaut, und Tarsap hat auch nicht darauf reagiert.

„TARSAP“ – Spekulanten am Werk

Geschäft in der Emser Straße/Oderstraße geplatzt

Die DKP-Neukölln hat im September 2012 eine Broschüre veröffentlicht, die sich unter dem Titel „Tatort Neukölln“ mit den „Verantwortlichen für steigende Mieten und Verdrängung in Nord-Neukölln“ beschäftigt. Wir dokumentieren hier einen Artikel über die Aktivitäten der Firma Tarsap .
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Die „TARSAP GmbH“ ist seit 2006 im Immobiliengeschäft tätig und hat in diesem Zeitraum nach eigenen Angaben ihre Gewinne um mehr als 500 Prozent und ihren Unternehmenswert um 1.100 Prozent gesteigert!

Auf der Website der Immobilienfirma ist zu lesen: „Bei Investitionen entscheiden allein die Faktoren Wirtschaftlichkeit und ehrliche Gewinne – und das mit einem Höchstmaß an Sicherheit.“ Uwe Andreas Piehler, Mitglied der Geschäftsführung von „TARSAP“, meint mit Blick auf die Mieter: „Es ist traurig für die Leute, aber die Zeiten (…) niedriger Mieten sind vorbei.“
„TARSAP“ ist in Nord-Neukölln keine unbekannte Größe. Aus mehreren Häusern unter anderem im Schillerkiez und in der Warthestraße hat das Unternehmen bereits alteingesessene Mieter vertrieben. Abstellen von Wasser und Strom, funktionsuntüchtige Heizungen und ausgetauschte Schlösser sind einige der Schikanen, denen Mieter ausgesetzt waren. Nicht nur bei Mieterhöhungen ist „TARSAP“ groß im Geschäft, sondern auch im Spekulieren.
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