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Immobilienhändler zeigen

Im Schillerkiez sind neue Plakate zu sehen, die auf hier aktive Immobilien-Investoren hinweisen.

Plakat Ziegert Immobilien

Ziegert Bank- und Immobilienconsulting

Mähren Immobilien-Gruppe

Mähren-Gruppe

Revier markieren!

So wie Hunde gerne ihr Revier markieren, so finden mittlerweile auch die Immobilienfirmen zunehmend Gefallen daran, ihre Besitztümer zu kennzeichnen. Mensch soll ja sehen, was sie haben.

Die Immobilienfirma Akelius mag es noch eher dezent

Akelius Immobilien Werbung

während die Mähren-Gruppe richtig protzen muss, was dann auch zu farblichen Zusätzen auf ihrem Schild führen kann, wie es hier in der Flughafenstrasse 21 zu sehen ist.

Mähren-Gruppe protzt

Mähren-Gruppe überwacht Mieter

Die Immobilienfirma Mähren-Gruppe will ihre Mieter im Haus Weisestr. 18 im Schillerkiez im Blick haben und setzt nun auch Videoüberwachung ein. Über die bisherigen Schikanen gegen Hausbewohnen, siehe hier: Mobilmachung in der Weisestrasse und hier Mähren-Gruppe und die Weisestr. 18 .

Wer seit Samstag an dem Haus vorbei läuft, sieht vielleicht ein kleines Schild an der Haustür mit dem Hinweis, dass dieses Objekt videoüberwacht wird. Zudem steht seit Tagen ein Auto der Mähren-Gruppe vorm Haus. Die Kamera befindet sich in der Einfahrt und überwacht die Haustür und somit jeden,der das Haus betritt oder verlässt. Die Mieter des Hauses wurden natürlich nicht in Kenntnis gesetzt.

Dabei ist diese Art der Überwachung illegal. Im Herbst 2012 versuchte die Firma Tarsap eine gleiche Aktion in der Allerstr.37 und musste kurz darauf die Kamera abbauen Videoüberwachung gegen Mieter , denn das Anbringen einer Kamera oder auch einer Attrappe ist nur mit Zustimmung aller Mieter und Mieterinnen erlaubt. Das ergibt sich aus einem Urteil des AG Schöneberg vom 08.06.2012 – AZ 19 C 166/12. Darüber berichtet das Mieterecho der Berliner Mietergemeinschaft in der September-Ausgabe 2012 Installation einer Videoüberwachungsanlage und Verletzung von Persönlichkeitsrechten : Die Kernausage des Urteils ist:
„Die nachträgliche Installation einer Videoüberwachungsanlage im Eingangsbereich eines Wohnhauses bedarf der Zustimmung aller Mieter.“

Es ist zu hoffen, dass die Mähren-Gruppe Hausverwaltung die Kamera abbaut, bevor sie gerichtlich dazu gezwungen wird.

Attraktiver Investitionsstandort Weisestrasse

Die Berliner Mähren-Gruppe kauft weiter Häuser im Schillerkiez. Im Juni 2013 erwarb die Immobilien-Gruppe das Haus Weisestrasse 18 und machte dann im November mit einer Mobilmachung in der Weisestrasse von sich reden, mit der sie gegen protestierende Mieter vorgehen wollte. Dazu gab es Infos in Mähren-Gruppe und die Weisestr. 18 .

In einer Presseinformation vom 17.1.2014 Mähren-Gruppe erwirbt Immobilien-Portfolio gibt die Immobilienfirma den Erwerb des Hauses Weisestr. 21 bekannt:
„Das Neuköllner Objekt liegt in der Weisestraße 21, mitten im begehrten Schillerkiez. Der stuckverzierte Gründerzeitaltbau wurde 1910 erbaut, verfügt über eine Gesamtwohnfläche von rund 1.600 qm und 30 Wohneinheiten.

Neukölln ist für die MÄHREN GRUPPE ein attraktiver Investitionsstandort. Obwohl sich der Stadtteil in den letzten Jahren bereits stark an Attraktivität gewonnen hat, gibt es immer noch einen hohen Anteil an sanierungsbedürftigen unterentwickelten Gebäuden und eine anhaltend große Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum. Neukölln wird auch gerne als das neue Prenzlauer Berg bezeichnet. Mähren hat diese Entwicklung schon früh erkannt und verfügt hier bereits über einen umfangreichen Bestand“

Was dort ansteht, zeigen die Erfahrungen mit der Weisestr. 18. Etliche Mieter wurden gekündigt bzw. geräumt, Wohnungen werden aufgemotzt und dann teuer angeboten. Vor einer Woche war auf Immobilienscout24 eine 1-Zimmer-Wohnung mit 32,88 m² im 2. Stock für eine Kaltmiete von 10,64 € pro m² angeboten wurde und ist anscheinend schon vergeben, da die Anzeige entfernt wurde. Dafür wird weiter eine „neu sanierte 1,5 Zimmer Wohnung mit grosser Wohnküche in erstklassiger Lage“ ( http://www.immobilienscout24.de/expose/72566608) inseriert mit 45 m², für die „nur“ 10 € Kaltmiete pro m² gezahlt werden sollen. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Fahrradabstellraum der Mieter im Haus, gelegen im Erdgeschoss des Hinterhauses, dunkel mit Sträuchern vorm Fenster. Noch dort wohnende Menschen bezahlen um die 5 € Kaltmiete pro m².

Mähren-Gruppe und die Weisestrasse 18

Vor knapp 3 Wochen war hier schon von der Mobilmachung in der Weisestrasse zu lesen, die die Hausverwaltung der Mähren-Gruppe gegen die Mieter inszenieren will. Dazu erreichten uns weitere Informationen:

Das Haus Weisestr. 18 hat seit Juni diesen Jahres einen neuen Besitzer, die Mähren-Gruppe, die gerade kräftig auf Einkaufstour in Neukölln ist und ganz im Sinne des Reviermarkierens von Hunden auch gleich überall große Firmenschilder an ihren Neuerwerbungen befestigt.

Seitdem gab es eine Zwangsräumung und 4-6 Mietern, natürlich Harzern und Migranten ist auf teilweise sehr dubiose Weise gekündigt worden. Weitere Mieter befürchten die Kündigung.
Die Zwangsräumung richtete sich gegen einen älteren Mann, der möglicherweise psychische Probleme hatte. Leider hatte dieser soviel Angst, dass er niemandem im Haus Bescheid gesagt hatte und auch keine, wenigstens moralische, Unterstützung eines Nachbarn annehmen wollte oder konnte. Mithilfe der Polizei, hauseigenen Gorrillas der Mähren Gruppe wurde er mit massivem Druck von jetzt auf gleich aus seiner Wohnung entfernt und musste die Schlüssel abgeben. Er schien keine Möglichkeit gehabt zu haben, etwas aus der Wohnung mitzunehmen.
Kurze Zeit später lag sein gesamtes Hab und Gut (Inneneinrichtung, Fernseher etc.) im Hof im Regen und wurde vom Sperrmüll abtransportiert. Seit der Zwangsräumung ist er nie wieder gesehen worden und es ist völlig unklar, ob es ihm gut geht, ob er die Möglichkeit hatte seine persönlichen Sachen aus seiner Wohnung zu holen und ob er sich Hilfe holen konnte zwecks neuer Unterkunft.
Auf ein anberaumtes Treffen der Mieter im Hof wurde von der Mähren Gruppe mit einem offenen Brief reagiert in dem massiv gedroht wurde. So soll eine Anzeige bei der Polizei gestellt worden sein wegen „Mobilmachung und Denunziation“ und dem Organisator dieses Treffens ist mit fristloser Kündigung gedroht werden.
Ein kleine Wohnung ohne Toilette im Erdgeschoß im Hinterhaus, die bisher allen Hausbewohern als Fahrradraum gedient hatte, wird aktuell renoviert, damit er diese teuer weitervermieten kann.
Das Haus ist in einem schlechten baulichen Zustand, mit schlechter Wärmedämmung, teilweise noch Ofenheizungswohnungen und Schimmelbefall in vielen Wohnungen. Auf entsprechende Mängelanzeigen der Mieter wurde mit Schuldzuweisung an die entsprechenden Mieter reagiert.
Herr Jakob Mähren schüchtert also ein und droht und macht sehr deutlich klar, dass seine Pläne für dieses Haus nicht i.S. der dort teilweise seit Jahren lebenden Mieter sind. Es scheint so, dass alle Mieter, die nicht in sein Konzept passen, stetig aus dem Haus entfernt werden sollen.

Die Mieter der Weise 18 sind besorgt und wütend!

Mähren-Immobilien Hinweisschild Weisestr. 18




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