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Wuchermieten bei Akelius

Die Immobilienfirma Akelius verlangt Wuchermieten von 25 € pro m² Kaltmiete für eine 25,8 m² grosse Wohnung in der Sonnenallee 99 im Norden Neuköllns. Die passende Antwort steht auf einer Hauswand von Akelius im Schillerkiez.

Akelius enteignen!

weitere Infos zu Akelius .

Neues von den Wänden

und von den Häusern

Aus der Reihe „Beiträge zur politischen Meinungsbildung im Neuköllner Norden“, hier im Schillerkiez und Reuterkiez.

sterile Ordnung

Eure Welt aus Ordnung, die ist uns zu steril / Weisestrasse

Das Viertel bleibt dreckig

Das Viertel bleibt dreckig / Allerstrasse

An dem Haus Friedelstr. 54 in Neukölln mit dem geräumten Kiezladen Friedel54 hängt seit Freitag wieder ein Transparent:
WIR BLEIBEN ALLE! Soziale und widerständige Orte schaffen und erhalten! / Friedelstr. 54

Warum steht hier : Warum hängt an der Friedelstraße 54 wieder ein Transparent?!

Update vom 12.2.2018:

Die Geschwindigkeit, mit der gerade explizit politische Parolen von den Wänden entfernt werden, kann mittlerweile als Gradmesser für Gentrifizierung angesehen werden. Die Immobilienfirma Akelius , der das Gebäude Weisestr. 18 gehört, liess bereits heute das Übermal-Kommando anrücken, damit die sterile Ordnung auch gewahrt bleibt.

Akelius baut aus

Die Immobilienfirma Akelius besitzt im Neuköllner Norden immer mehr Häuser. Bisher ist sie mit besonders dreisten Neuvermietungsmieten bekannt geworden. Da werden z.B. im Schillerkiez für kleine Wohnungen schon mal Kaltmieten von mehr als 20 Euro pro QM verlangt, siehe auch diverse Artikel auf diesem Blog über Akelius .

Nun schaffen sie auf einmal Wohnraum, wo vorher Gewerberaum war, und zwar in dem Eckhaus Allerstr. 30 / Lichtenrader Str. 38. Dort war zwischen 2015 und 2016 ein italienischer Pub, der aber nicht lief und schon im Sommer 2016 dicht machte. Danach stand der Laden leer, im Oktober 2017 begann das Entrümpeln und Entkernen der Räume. Jetzt sind die Türen zugemauert und neue Fenster eingesetzt. Entstehen sollen drei Wohnungen ( wahrscheinlich nur 1-Zimmerwohnungen), die nach Fertigstellung irgendwann zu den bekannten Höchstpreisen vermietet werden, denn mit den Wohnungen lässt sich viel mehr Proftit erzielen wie mit dem Gewerberaum.

Derzeit bietet Akelius in dem Haus folgende Wohnung an:
1 Zimmer mit Duschbad 700 € Kaltmiete für 46 m² , macht 15,28 € pro m²

Allerstrasse 30

Akelius – Schnäppchenmarkt Schillerkiez

Die Immobilienfirma Akelius ist ja bekannt für ihre tollen Angebote an Wohnungen für den kleinen Geldbeutel. Wir hatten hier schon mehrfach darüber informiert, siehe Texte zu Akelius .
Diesmal haben sie im Schillerkiez folgendes im Angebot:

Lichtenrader Straße 37: 2 Zimmer mit Einbauküche und Duschbad nahe Tempelhofer Feld, 45 m² für 900 Euro Kaltmiete, macht 20 Euro pro m²

Okerstraße 41: 1 Zimmer im Schillerkiez mit 36 m² für 700 Euro Kaltmiete, macht 19,44 Euro pro m²

Allerstraße 7: 1 Zimmer mit Einbauküche und Duschbad mit 31,96 m² für 650 Euro Kaltmiete, macht nur 20,33 Euro pro m².

Mensch kann garnicht soviel fressen, wie mensch kotzen müsste bei diesen Wuchermieten.
Ist alles natürlich ganz legal, denn das Eigentum ist heilig.

Akelius Wuchermieten im Schillerkiez

Screenshot einer Akelius-Anzeige bei immoscout24

Milieuschutz als Farce

Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen findet weiter statt!

Nun gibt es im Schillerkiez ( genauer in dem Gebiet des Quartiersmanagement Schillerpromenade ) den tollen Milieuschutz. Er soll Mieterinnen vor der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen bewahren. Und wie ist die Realität?

Weisestr 34

Dieses Haus gehört der Immobilienfirma Akelius. Trotz bestehendem Milieuschutz hat das Bezirksamt Neukölln Akelius mit Gültigkeit zum 4. November diesen Jahres eine für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnung nötige Grundbucheintragung genehmigt. Die Milieuschutzverordnung zwingt das Bezirksamt zu einer solchen Genehmigung, wenn der Inhaber sich notariell bereiterklärt, in den sieben Jahren im Anschluss an die entsprechende Grundbucheintragung ausschließlich an Bestandsmieter zu verkaufen; danach kann an jeden beliebigen Interessenten verkauft werden.

Allerstr. 46

Dieses Haus gehört der Immobilienfirma ado immo. Die Immobiliengruppe ado will ebenfalls Wohnungen in Eigentum umwandeln. Dazu nutzen sie das obige Schlupfloch,in dem sie erklären, die Wohnungen in den nächsten 7 Jahren nur an die derzeitigen Mieter zu verkaufen. Die Mieter können nun Einwendungen beim Bezirksbauamt machen, aber das Amt wird die Genehmigung wohl erteilen müssen.

Die Berliner Mietergemeinschaft macht am Samstag, den 10. Dezember eine Veranstaltung Milieuschutz un-wirksam?! . Hier sollen Theorie und Praxis des Milieuschutzes diskutiert werden.

Wann? – Samstag, 10. Dezember 2016, 14.00 -18.00 Uhr
Wo? – IG Metall Haus (Alte Jakobsstr. 149, 10969 Berlin), Saal, 5. OG




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