Suchergebnisse für 'akelius'

37 Euro Miete pro m2 ?!

Das verlangt die Immobilienfirma Akelius für eine Wohnung in Berlin!

Nach Berlin am 14.4.2018 gehen am 2.6. auch in Hamburg viele Menschen auf die Straße, um sich gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung zu wehren. In Berlin wird es deshalb eine Solidaritäts-Kundgebung geben:

Samstag, 2.6., 17-18 Uhr

vor der Akelius-Zentrale in Kreuzberg, Erkelenzdamm 11-13

Die in Berlin, Hamburg und weltweit agierende Akelius verlangt für eine 1‑Zimmer‑22,7‑m2‑Wohnung, sanierter Altbau, Hinterhaus, Erdgeschoss, Urbanstr. 68, 10967 Berlin, über 37 Euro/m2 – Exposé hier:
Expose

Nähere Infos zu Demo hier:
Mietenwahnsinn stoppen! Berlin solidarisch mit Hamburg!

Kundgebung vor Akelius

Die Akelius-Zentrale haben wir als Ort der Kundgebung gewählt, um die Kämpfe der Akelius-Mieter*innen im Besonderen, aber auch aller anderen von Verdrängung Betroffenen zu unterstützen: in Berlin, Hamburg, überall.

Info-Forum der Akelius-Vernetzung
Diverse Artikel zu Akelius auf diesen Blog: Texte zu Akelius

In Hamburg gab es bereits eine Aktion gegen Akelius, über die „Hamburger Morgenpost“ hier berichtet ( mit kleinem Video ): Demonstration am Sonnabend Kampf gegen den Mieten-Wahnsinn
„St. Pauli -
Eine Mauer aus goldenen Backsteinen. Damen und Herren in schwarzen Anzügen mit einem Mieterhöhungsschreiben unter dem Arm und „Akelius“-Sticker auf der Brust. Mit dieser symbolischen Blockade-Aktion haben mehrere Hamburger Initiativen Montag auf St. Pauli zur Teilnahme am „MietenMove“ am kommenden Sonnabend aufgerufen.“

25. Mai 2018: Demo gegen Räumung

„Der Senat redet von Wohnungspolitik – Wir machen sie!“ #besetzen

Aufruf zur Demonstration am 25.05.2018 // Auftakt: 18 Uhr // Lausitzer Platz (Berlin-Kreuzberg) Am vergangenen Pfingstsonntag wurden in Berlin und Potsdam 10 leerstehende Häuser besetzt. Von der Villa über eine ehemalige Kita bis hin zum ganzen Wohnhaus. Was über Jahre tote Spekulationsmasse war, wurde mit Leben gefüllt. Auch wenn einige der Besetzungen sehr schnell aufgegeben wurden, handelte es sich bei #besetzen nicht bloß um eine symbolische Aktion. [Mehr Infos unter: besetzen.noblogs.org/)

Demo 25.5.2018

Jeder Leerstand wurde in seinen Kontext gesetzt und für nahezu alle Objekte gab es Konzepte, die eine mögliche Nutzung im Sinne einer solidarischen Stadtpolitik aufzeigten. Betont wurde hierbei immer, dass nicht der Leerstand das Problem ist, sondern das Prinzip von (Privat-)Eigentum an Nutz- und Wohnraum, welches Spekulation erst möglich macht. Spekuliert wird aber nicht nur mit Leerstand, sondern auch mit bewohnten und genutzten Flächen. Das bedeutet, dass es jede*r verdrängt werden kann. Ob das nun Jugendzentren, Kitas, ein Späti oder ganze Wohnblöcke sind. Deshalb war am 20. Mai klar: Räume müssen erkämpft und verteidigt werden. An diesem Tag sollten vor allem die Bornsdorferstraße 37b (Borni) in Nord-Neukölln und die Reichenbergerstraße 114 (Friedel54 im Exil) in Kreuzberg als selbstverwaltete Orte für den Moment verteidigt und langfristig als Orte der Organisierung für eine Stadtpolitik von Unten aufgebaut werden.

Sie wollen keine Verhandlungen, sie wollen nur Gewalt.

Die Gewalt einer Stadtpolitik von Oben spüren wir in Berlin Tag für Tag. Gefahrengebiete, Zwangsräumungen, Lagerunterbringung, Rassismus und Wohnungslosigkeit sind hierbei nur einige Schlagworte. Beim „Karneval der Besetzungen“ wurde wieder einmal deutlich, dass der Berliner Senat auch Ursache dieser Gewalt ist. Ebenfalls wurde deutlich, dass zwischen privaten Hauseigentümern wie Akelius und städtischen Unternehmen wie „Stadt und Land“ kaum noch Unterschiede bestehen.
Bei der Besetzung der Reiche114, im Wohnhaus der Akelius GmbH wurde von diesen gar nicht erst versucht zu kommunizieren, so unterschrieben irgendwelche Handlanger gegen 20.30 Uhr den Straf- und Räumungsantrag. Mit enormer Polizeigewalt wurde nur 2 Minuten später die angemeldete Kundgebung vor dem neuen sozialen Zentrum, sowie der Lautsprecherwagen gestürmt. Hierbei gab es viele Verletzte. Das entschlossene Agieren aller solidarischen Menschen vor Ort verhinderte Schlimmeres und ermöglichte den Rückzug der Besetzer*innen.
Zeitgleich wurde die Borni gestürmt, obwohl die Verhandlungen über die zukünftige Nutzung des Gebäudes noch liefen. Angesichts dessen, dass der Berliner Senat, sowie Stadt & Land Boss Ingo Malter die Besetzer*innen der brutalen Staatsgewalt auslieferte, ohne auch nur einer Person zu ermöglichen schon vorher das Gebäude zu verlassen, kann dieses Vorgehen nicht nur als Farce, sondern als Tragödie einer sich „sozial“ nennenden Stadtpolitik verstanden werden. Zusätzlich zu den Bullenschikanen im Haus und während der Identitätsfeststellung will Malter die 56 Besetzer*innen noch mit Strafanzeigen überziehen. Eigentum verpflichtet anscheinend doch… zum Arschloch sein.

Wir fordern am 25. Mai und auch sonst:
Straffreiheit für alle Besetzer*innen! Weg mit den Strafanzeigen durch Stadt & Land! Weg mit der „Berliner Linie“!

Trotz der Durchsetzung und dem Beharren des Senats auf die Berliner Linie wurde am vergangenen Wochenende und die daraus entstehende Debatte deutlich gemacht, dass Besetzungen eines von vielen legitimen und notwendigen Mitteln ist. Eine rebellische stadtpolitische Bewegung wird auch weiterhin zivilen Ungehorsam üben, wie am 22.Mai mit der erfolgreichen Blockade einer Zwangsräumung in Berlin-Lichtenberg gezeigt wurde. Ob sie auch weiterhin #besetzen wird, liegt an uns allen. Deshalb die Aufforderung an alle:

Weitermachen!
Besetzen, enteignen und die Stadt von Unten aufbauen!

Akelius-Mieter*innen organisieren sich

Am gestrigen Sonntag fand ein erstes Treffen von Mieter*innen der Immobilienfirma Akelius statt. Dazu gibt es eine PM der Akelius-Mieter*innen-Vernetzung Berlin vom 7.5. 2018

Der Mietenwahnsinn geht weiter, der Widerstand dagegen auch
100 Berliner Akelius-Mieter*innen organisieren sich

Hundert Mieterinnen und Mieter aus allen Teilen Berlins sind dem Aufruf anderer Akelius-Mieter*innen gefolgt und haben sich gestern zum ersten Mal im Aquarium in Kreuzberg getroffen. Ziel war der gemeinsame Erfahrungsaustausch und der Aufbau einer solidarischen Vernetzung. Zwei Mietrechtsanwält*innen begleiteten die zweistündige Versammlung mit juristischer Beratung.

Die Mieter*innen berichteten von:
– extrem hohen Angebotsmieten und viel Leerstand (z.B.: 30,- €/m2 in der Reichenberger Str.)
– ständigen Modernisierungen freiwerdender Wohnungen, egal wie lange sie bewohnt waren
– unerträglichem Lärm und Dreck in den Häusern aufgrund ständiger Modernisierungen
– der Ausspitzelung der Mieter und Mieterinnen durch Handwerker im Auftrag von Akelius

Die Rechtsanwält*innen berichteten von ihren Erfahrungen mit Akelius:
– Verschleppung von Instandsetzungen
– falsche Heiz- und Nebenkostenabrechnungen
– Kompromisslosigkeit bei Kündigungen

Den Mieter*innen ist bewusst, dass sie sich organisieren müssen, um Akelius die Stirn bieten zu können. In Arbeitsgruppen haben sie sich zu Themenschwerpunkten zusammengefunden. Die nächste Vollversammlung findet in 6 Wochen statt.

Spekulanten wie Akelius setzen um jeden Preis auf Profit, egal ob sie dabei Existenzgrundlagen von Wohn- und Gewerbemieter*innen oder die soziale Infrastruktur der Stadt zerstören. Wohnen ist ein Menschenrecht. Das bewusste Anheizen des Berliner Wohnungsnotstandes durch Leerstand und extreme Mieterhöhung ist nicht nur unseriös sondern auch gefährlich für den sozialen Frieden in der Stadt.

Die Vernetzung der Akelius-Mieter*innen fordert deshalb von Akelius:
– eine transparente Kommunikation über geplante Sanierungen bzw. Modernisierungen
– einen Modernisierungsstopp für 20 Jahre nach einer einmal durchgeführten Modernisierung
– die Einhaltung des Mietspiegels
– die sofortige Vermietung aller leerstehenden Wohnungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete

Dass die Berliner Mieterinnen und Mieter nicht alleine mit ihrer Kritik an Akelius sind, zeigte sich an dem Grußwort der New Yorker Akelius-Mieter*innen:
„The Crown Heights Tenant Union and the Akelius tenants of Brooklyn rejoice that Berlin tenants are organizing to stop Akelius‘ attacks on working-class communities. One struggle, one fight!
International tenant solidarity will break the power of the landlords — and win another world, without landlord or boss control over our lives.“

Hintergrundinformationen: https://www.mieterforum-berlin.de/forumdisplay.php?fid=39
Kontakt: akelius-mietervernetzung@posteo.de

Akelius enteignen!

Auf diesem Blog gibt es weitere Texte zu Akelius

Wuchermieten bei Akelius

Die Immobilienfirma Akelius verlangt Wuchermieten von 25 € pro m² Kaltmiete für eine 25,8 m² grosse Wohnung in der Sonnenallee 99 im Norden Neuköllns. Die passende Antwort steht auf einer Hauswand von Akelius im Schillerkiez.

Akelius enteignen!

weitere Infos zu Akelius .

Neues von den Wänden

und von den Häusern

Aus der Reihe „Beiträge zur politischen Meinungsbildung im Neuköllner Norden“, hier im Schillerkiez und Reuterkiez.

sterile Ordnung

Eure Welt aus Ordnung, die ist uns zu steril / Weisestrasse

Das Viertel bleibt dreckig

Das Viertel bleibt dreckig / Allerstrasse

An dem Haus Friedelstr. 54 in Neukölln mit dem geräumten Kiezladen Friedel54 hängt seit Freitag wieder ein Transparent:
WIR BLEIBEN ALLE! Soziale und widerständige Orte schaffen und erhalten! / Friedelstr. 54

Warum steht hier : Warum hängt an der Friedelstraße 54 wieder ein Transparent?!

Update vom 12.2.2018:

Die Geschwindigkeit, mit der gerade explizit politische Parolen von den Wänden entfernt werden, kann mittlerweile als Gradmesser für Gentrifizierung angesehen werden. Die Immobilienfirma Akelius , der das Gebäude Weisestr. 18 gehört, liess bereits heute das Übermal-Kommando anrücken, damit die sterile Ordnung auch gewahrt bleibt.




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: