Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Stoppt Heimstaden 15.11. Wildenbruchplatz

Neukölln wehrt sich gegen den (H)Ausverkauf!

Der schwedische Investor Heimstaden geht auf Shoppingtour in Berlin und will über 130 Häuser mit insgesamt rund 4.000 Wohnungen kaufen – vor allem hier im Norden Neuköllns sind zahlreiche Objekte betroffen. Was Heimstaden damit plant, können wir in anderen europäischen Ländern bereits beobachten: Luxussanierungen, Erhöhung der Mieten, Umwandlung in Eigentum, die Verdrängung der bisherigen Bewohner – alles für eine saftige Rendite.

Wir wollen das verhindern und wehren uns gegen den (H)Ausverkauf im Norden Neuköllns. Wir wollen unsere Nachbarschaft erhalten. Wir wollen keine Luxuswohnnungen, sondern einen Kiez für ganz normale Leute mit ganz durchschnittlichen Einkommen. Wir wollen hier zu Hause sein und bleiben!

Darum geht’s auch beim Neuköllner Aktionstag – kommt vorbei, haltet Abstand, tragt Mund-Nasen-Bedeckung, zeigt Solidarität! Jetzt wird’s wild am Wildenbruchplatz!

Kundgebung am Sonntag, 15.11.20
14 Uhr Wildenbruchstraße/Weigandufer – Neukölln

Flyer: Kundgebung Stoppt Heimstaden!

Flyer: Kundgebung Stoppt Heimstaden!“

Weniger Miete? Schillerkiez ist dabei!

Menschen aus dem Schillerkiez in Neukölln haben einen Infoflyer zur neuen Phase des Mietendeckels gemacht, wonach ab dem 23.11.2020 zu hohe Mieten vom Vermieter gesenkt werden müssen.
Hier ist der Text:

Weniger Miete? Schillerkiez ist dabei!
Zahlst auch du zu viel Miete?

Zu hohe Mieten müssen jetzt vom Vermieter gesenkt werden (ab 23.11.)

Vermieter werden bestraft, wenn sie eine zu hohe Miete nicht freiwillig senken (bis zu 500.000€).

Hat dein Vermieter keinen Brief dazu geschrieben?

Vermieter mussten allen Mietern einen Brief schreiben (bis April). Darin mussten sie schreiben, ob deine Miete zu hoch ist und ob die Miete gesenkt wird.

Wir kennen die Vermieter gut genug. Einige Vermieter werden es trotzdem versuchen und die zu hohe Miete erst einmal nicht zu senken.

Daher müssen wir jetzt handeln. Zahle ich eine zu hohe Miete? Versucht mein Vermieter mich zu betrügen?

Dann rechne selbst nach!

Berechne auf w w w . m i e t e n d e c k e l r e c h n e r . d e wie viel du sparst.

Das geht sehr schnell. Du brauchst nur wenige Informationen.

Wurde dein Haus vor 1918 gebaut? (die meisten im Schillerkiez)
Wie groß ist deine Wohnung (in Quadratmeter m²)?
Wie hoch ist deine Nettokaltmiete (ohne Betriebskosten)?

Vielleicht wissen deine Nachbarn, wann ungefähr das Haus gebaut wurde.
Größe und Nettokaltmiete findest du im Mietvertrag.

Rede mit deinen Nachbarn..

Dein Vermieter kassiert wahrscheinlich auch von deinen Nachbarn zu viel Miete.

Bringe deinen Nachbarn die gute Nachricht, dass ihr Miete sparen könnt.

Gegenseitig könnt ihr euch unterstützen und Miete sparen.
(mehr…)

13. Nov. Kundgebung: Kein Platz für Nazis – egal aus welchem Land!

Das „Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt“ ruft auf zur Kundgebung gegen dänische Nazi-Partei

Freitag, den 13. November 2020, 13:30 Uhr
Sonnenallee Ecke Innstraße
(U7 Rathaus Neukölln, M41 Geygerstraße, 104 Erkstraße)

Kundgebung: Kein Platz für Nazis

Am Freitag, den 13. November 2020 um 14:00 Uhr will der dänische Nazi Rasmus Paludan, Vorsitzender der extrem rechten, muslimfeindlichen Partei „Stram Kurs“, sich mit Anhänger*innen in der Sonnenallee versammeln.

In Paris und Brüssel machte Paludan bereits durch Koran-Verbrennungen auf sich aufmerksam und versuchte, Gläubige zu provozieren. Das will er in Berlin erneut wiederholen.

Nicht mit uns!

Wir lassen nicht zu, dass die Neuköllner Sonnenallee als Kulisse für rechte
und rassistische Hetze missbraucht wird. In den vergangenen Monaten wurden gerade in diesem Kiez wiederholt migrantische Einrichtungen und Läden Ziel von Hakenkreuz-Markierungen und faschistischer Angriffe.

Setzen wir gemeinsam ein kraftvolles Zeichen für eine offene Gesellschaft,
gegen Rassismus und Faschismus! Stehen wir auf für ein solidarisches und respektvolles Miteinander, unabhängig von Hautfarbe, Religion, Herkunft, Geschlecht oder sexueller Orientierung!

Quelle: https://www.buendnis-neukoelln.de/2020/kundgebung-kein-platz-fuer-nazis-egal-aus-welchem-land/

Anwohner*innen starten Petition für den Erhalt des k-fetisch

PM: Neuköllner Anwohner*innen starten eine Petition an den Immobilienriesen Akelius, um den Erhalt des Cafés k-fetisch in der Wildenbruchstraße zu sichern / Verhandlungen zwischen Bezirk und Akelius ohne Fortschritte

8.11.2020

Anwohner*innen-Initiative fordert von der Akelius GmbH eine finanzierbare Mietvertragsverlängerung zur Bestandssicherung des für die Kiezkultur wichtigen Cafés und Nachbarschaftstreffpunkts k-fetisch in Berlin-Neukölln – auch über die Zeit der Coronakrise hinaus

Unter dem Motto „Für eine Zukunft mit k-fetisch!“ haben sich in Berlin-Neukölln Anwohner*innen, Gäste und Mitarbeiter*innen zusammengeschlossen, um sich für den Erhalt des kollektiv betriebenen Cafés k-fetisch in der Wildenbruchstr. – Ecke Weserstr. einzusetzen. Seit dem Kauf des Hauses durch die Akelius GmbH im letzten Jahr sind alle Verhandlungsangebote und Bitten von Seiten der Betreiber*innen um eine Verlängerung des Mietvertrags ins Leere gelaufen, eine einvernehmliche Lösung zum Fortbestand des seit acht Jahren zum Kiez gehörenden Cafés ist bisher nicht gelungen. Auch bei den Verhandlungen zwischen Akelius und dem Bezirk hat es augenscheinlich keine Fortschritte gegeben.

Die Anwohner*innen-Initiative fordert deswegen: Akelius muss sich umgehend mit dem k-fetisch an einen Tisch setzen, um eine finanzierbare Mietvertragsverlängerung und langfristige Sicherheit auszuhandeln! Eine Online-Petition soll nun den neuen Eigentümer zu Verhandlungen bewegen.

Die Petition auf der Plattform Openpetition: Für eine Zukunft mit k-fetisch

Der aktuelle Mietvertrag – noch mit dem alten Eigentümer geschlossen – läuft im Oktober 2021 aus, eine neuer ist bisher nicht in Sicht, was für die Betreiber*innen des k-fetisch ebenso wie für ihre Angestellten große Unsicherheit bedeutet. Diese wird aktuell noch verschärft durch die anhaltenden und drastischen ökonomischen Auswirkungen der coronabedingten Einschränkungen im Cafébetrieb. Ein Erhalt des Cafés ist nur mit einem baldigen neuen Vertrag möglich. „Ein Betrieb mit einem Dutzend Angestellten braucht Planungssicherheit, gerade jetzt in Zeiten der Corona-Krise“, so Kira Fuchs von der Anwohner*innen-Initiative. „Das k-fetisch ist seit Jahren eine wichtige Institution im Kiez und geht als Treffpunkt der Nachbarschaft weit über einen normalen Cafébetrieb hinaus.“ Die Anwohner*innen-Initiative fordert deshalb von der Akelius GmbH mit den Betreiber*innen Vertragsverhandlungen aufzunehmen und damit den Bestand des Cafés zu sichern.
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Kiezversammlung Schillerkiez am 31. Oktober 2020

Es gibt wieder eine Kiezversammlung im Schillerkiez am nächsten Samstag, 31.10.2020. Hier die Einladung:

Kiezversammlung Schillerkiez

Liebe Nachbar*innen,

wir laden euch zur nächsten Kiezversammlung am Samstag, den 31.10. um 14 Uhr in den Gemeinschaftsgarten Prachttomate [Bornsdorfer Str. 9, 12053 Berlin] ein.
Dort können wir uns unter Pavillons im Freien treffen und somit auch auf genügend Abstand untereinander achten.

Aus der letzten Kiezversammlung sind viele Ideen entstanden, die auch größtenteils alle umgesetzt wurden. Diesmal wollen wir überlegen, wie wir gemeinsam weitermachen können um nicht ohnmächtig zuschauen zu müssen, wie Investor*innen unsere Häuser aufkaufen und diese gewaltsam räumen lassen.

Wie das aktuelle Beispiel Hermannstraße 225/226 zeigt. Diese Häuser wurden verkauft und die Mieter*innen kennen noch nicht die neuen Eigentümer*innen (mehr Infos: https://twitter.com/Hermi225_226).

Aber auch andere Häuser im Kiez, u.a. in der Weisestraße, wurden bereits von dem Investor Heimstaden aufgekauft.

Wir sagen: Lasst uns gemeinsam organisieren! Keine Rendite mit der Miete!
Wir sehen uns!

Solidarische Grüße in die Nachbarschaft
Schillerkiez Versammlung
Email: wirsindviele@riseup.net




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: