Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Es geht aufwärts im Schillerkiez

Das Quartiersmanagement Schillerpromenade hat auf seiner Website einige Materialien zur Entwicklung im Schillerkiez vorgestellt. U.a. haben sich die Netto-Kaltmieten von 2007 bis 2017 mehr als verdoppelt. Das zeigt folgende Grafik:

Mietentwicklung Schillerpromenade

Quelle: QM Schillerpromenade

Weitere Infos finden sich in der Doku aktuelle Zahlen und Statistiken zur Entwicklung des Kiezes (PDF, 800 kB)

25. März: Demo gegen Nazis

Antifaschistische und antirassistische Demonstration
gegen Nazigewalt in Neukölln
Samstag; 25. März 2017, 15 Uhr U-Bahnhof Rudow

Demo gegen Nazis

Jetzt erst recht!
Brandanschläge, zerbrochene Fensterscheiben, auf Hausfassaden geschmierte Drohungen: Seit mehreren Monaten erleben wir in Neukölln und in anderen Bezirken eine erneute Eskalation neonazistischer Gewalt. Nachdem im vergangenen Jahr vom Stammtisch bis ins Parlament gegen Geflüchtete gehetzt wurde und in der Folge der Zuspitzung des nationalistischen und rassistischen Normalzustandes die unzähligen Unterkünfte brannten, werden nun linke Läden, Cafés und politisch Engagierte aus unterschiedlichen Kontexten angegriffen. Auch rassistische Bedrohungen sind an der Tagesordnung. Was die Betroffenen eint, ist ihre politische Haltung oder vermeintliche Herkunft, die nicht in ein rechtes Weltbild passt. Nicht nur sie, sondern wir alle sollen eingeschüchtert und im Kampf für eine solidarische Gesellschaft geschwächt werden. Könnt ihr knicken!

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Wohnungsbau Neukölln- nur für Reiche

nicht für Menschen mit wenig Geld, prekär Beschaftigte, Geflüchtete, Menschen mit Hartz4 usw.

Am Rande des Schillerkiezes, in der Flughafenstr. 72-74, gegenüber dem nördliche Ende der Weisestrasse entsteht seit Ende 2016 ein Neubau. Die Immobilienfirma Accentro errichtet 72 „hochwertige Wohneinheiten“ als Eigentumswohnungen, geplant sind 58 Einzimmerwohnungen (19 bis 23 m² gross ) als sog. Mikroapartments für Studenten und Singles. Diese Miniwohnungen sind derzeit der neue Trend auf dem Immobilienmarkt, damit lässt sich auf kleinem Raum viel Profit erwirtschaften. Die restlichen Wohnungen ( 36 bis 106 m² gross ) sollen 2 bis 4 Zimmer enthalten und sind für Familien und Paare gedacht.

Neubau Eigentumswohnungen Neukölln

Auf ihrer Website wirbt Accentro unter der Überschrift „Investieren Sie in Wohnraum, profitieren Sie von der Wertentwicklung!“ mit diesen Worten:

„Das Projekt eignet sich auf Grund der großen Nachfrage nach kleinem Wohnraum ideal für Kapitalanleger und Selbstnutzer. Die ideale Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr in einer attraktiven Makrolage wie auch die Mischung aus gewachsenem Kiez und neu geschaffenem Naherholungsgebiet, dem Tempelhofer Feld, erschließt dem Kapitalanleger eine breit gefächerte, generationsübergreifende Nachfrage. Der Selbstnutzer hingegen weiß die zentrale Lage und attraktive Architektur zu schätzen. Ein ideales Investment für Kapitalanleger und Selbstnutzer!“

Bisher gibt es noch keine Preise für die Wohnungen, der Vertiebsstart soll noch in diesem Monat sein.

Derzeit vermarktet z.B die Immobilienfirma Ziegert – Bank- und Immobilienconsulting GmbH vermietete Eigentumswohnungen in der Leinestr. 51 zu Preisen von 4300 Euro pro m².

und der Song zum Thema: Christiane Rösinger, Eigentumswohnung

Infowand lebt!

Der Kampf um die beliebte Infowand an der Herrfurthstrasse Ecke Weisestrasse im Neuköllner Schillerkiez geht weiter. Die zuständige Hausverwaltung veranstaltete am 2. März nach mehr als einem halben Jahr Ruhe mal wieder eine Säuberungsaktion und brachte am 3.März einen neuen Anstrich an. Das ist auch ganz schön so, es gibt wieder Anlass für neue Aktivitäten

Infowand Schillerkiez

Infowand neu gestrichen am 3.3.2017

Das ist auch ganz schön so, es gibt wieder Anlass für neue Aktivitäten. Seit heute gibt es erneut Tipps für Mieter_innen und einen Aufruf zur Solidarität mit dem Kiezladen friedel54.

Infowand Schillerkiez

Tipps für Mieter_innen

Mieterhöhung- Modernisierung-Eigentümerwechsel. Was Tun?

Update vom 14.3.2017:

neu:

Friedel54 bleibt

Friedel54 muss bleiben

Kundgebungen gegen Verdrängung
Jeden Sonntag im März und April 2017
von 14 Uhr bis 16 Uhr , Friedelstr. 54

Wie ihr bestimmt mitbekommen habt, geht es dem Kiezladen Friedel54 demnächst an den Kragen. Sie sind noch bis Ende März in ihren Räumen geduldet und danach folgt sehr wahrscheinlich die gewaltsame Räumung.
Das Kiezladen-Kollektiv will die Verdrängung der Friedel noch sichtbarer für die Nachbarschaft machen und ein Forum zum Austausch schaffen. Deswegen haben sie sich entschieden, ab dem 5.3. jeden Sonntag eine Kundgebung vor dem Laden zu machen.

Wir werden nicht so einfach aufgeben!

Die Kundgebungen sollen ein Ort für Austausch, Vernetzung und Organisierung sein. Sie sollen informativ, kreativ und motivierend sein. Sie sind aber nicht das Einzige, was wir den Verdrängungsakteur_innen entgegen zu setzen haben. Alle sind aufgefordert, sich mit ihren Nachbar_innen zu unterhalten und zu organisieren, gegenseitige Hilfe zu üben und im besten Falle eigene Aktionen zu starten. Auch wenn diese Kundgebungen angemeldet sein werden, sehen wir es als wichtige Praxis an, so oft es geht, die Strasse auch ohne die Legitimation der Herrschenden zu nehmen.
In Kreuzberg klappt es schon sehr gut, dass aus Einzelfällen wieder eine Welle der Empörung und Solidarität wurde. Möge sie nach Neukölln herüberschwappen.

Für einen kämpferischen Frühling!
Friedel kämpft!
Wir bleiben alle!

weitere Infos:
Kiezladen Friedel54
Email: kiezladen54bleibt(at)riseup.net
Twitter: twitter.com/kiezladen_f54




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