Beiträge von nk44

Solidarität mit der Friedel54

Kundgebung gegen Verdrängung
Sonntag, den 09.04.2017 von 14 bis 16 Uhr

Friedel54 bleibt!

Infowand Herrfurthstr. Ecke Weisestr.

Aufruf vom Kiezladen Friedel54

Am Sonntag, den 09.04. von 14 bis 16 Uhr laden wir erneut alle solidarischen und interessierten Menschen ein, mit uns gegen Verdrängung und die Räumung des Kiezladens Friedel54 in Neukölln zu demonstrieren.
Unsere “Duldung” ist Ende März ausgelaufen, doch wir werden unsere Räume nicht widerstandslos abgeben.

Neben diversen Redebeiträgen könnt ihr euch freuen auf:

* die Eröffnung des neue Umsonstladens in der Friedel

* einen mobilen Siebdruck-Stand (bringt euch also Shirts, Beutel oder
andere Stoffe zum Bedrucken mit)

* extravagante Kuchen- und Torten-Variationen vom Vegan Cake-Festival

* einen Bücher- und Infotisch

Die Eröffnung des neuen Umsonstladens in den hinteren Räumen der Friedel findet nach der Kundgebung statt. Von jetzt an können alle möglichen Dinge und nicht nur Klamotten vorbeigebracht werden, die ihr nicht mehr braucht die aber noch funktionieren.
Mit der Eröffnung des Umsonstladens wollen wir auch deutlich machen, was wir von der Kündigung und der drohenden Zwangsräumung halten. Nämlich nichts.
Wir machen weiter wie bisher.

Friedel bleibt. Wir bleiben Alle!

5. April: Kundgebung zum 5. Jahrestag des Mordes an Burak Bektaş

War Rassismus das Motiv?
5 Jahre Ungewissheit – Wir fordern Konsequenzen!

Einladung zur Kundgebung und feierlichen Grundsteinlegung
für einen Gedenkort für Burak Bektaş

Mittwoch, 5. April 18.30 Uhr
Rudower Str./Möwenweg (U Britz-Süd)

Burak Bektaș wurde am 5. April 2012 in Berlin-Neukölln von einem Unbekannten ermordet, zwei seiner Freunde wurden lebensgefährlich verletzt. Sie standen gegenüber des Krankenhaus Neukölln und unterhielten sich, als ein unbekannter weißer Mann gezielt auf die Gruppe Jugendlicher mit sogenanntem Migrationshintergrund zuging und mehrere Schüsse auf sie abfeuerte: Völlig unvermittelt und wortlos schoss er und entfernte sich langsam vom Tatort. Die Überlebenden hatten den Täter noch nie zuvor gesehen. Sie beschreiben die Tat als Hinrichtung auf offener Straße. Ein Vorgang, den wir von den Morden des NSU kennen: Weißer Mann schießt wortlos und ohne Vorwarnung auf Migranten. War der Mordanschlag auf Burak und seine Freunde eine NSU-Nachahmungstat? War der Mörder ein Rassist? Viele Fragen, keine Antworten.

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Es geht aufwärts im Schillerkiez

Das Quartiersmanagement Schillerpromenade hat auf seiner Website einige Materialien zur Entwicklung im Schillerkiez vorgestellt. U.a. haben sich die Netto-Kaltmieten von 2007 bis 2017 mehr als verdoppelt. Das zeigt folgende Grafik:

Mietentwicklung Schillerpromenade

Quelle: QM Schillerpromenade

Weitere Infos finden sich in der Doku aktuelle Zahlen und Statistiken zur Entwicklung des Kiezes (PDF, 800 kB)

25. März: Demo gegen Nazis

Antifaschistische und antirassistische Demonstration
gegen Nazigewalt in Neukölln
Samstag; 25. März 2017, 15 Uhr U-Bahnhof Rudow

Demo gegen Nazis

Jetzt erst recht!
Brandanschläge, zerbrochene Fensterscheiben, auf Hausfassaden geschmierte Drohungen: Seit mehreren Monaten erleben wir in Neukölln und in anderen Bezirken eine erneute Eskalation neonazistischer Gewalt. Nachdem im vergangenen Jahr vom Stammtisch bis ins Parlament gegen Geflüchtete gehetzt wurde und in der Folge der Zuspitzung des nationalistischen und rassistischen Normalzustandes die unzähligen Unterkünfte brannten, werden nun linke Läden, Cafés und politisch Engagierte aus unterschiedlichen Kontexten angegriffen. Auch rassistische Bedrohungen sind an der Tagesordnung. Was die Betroffenen eint, ist ihre politische Haltung oder vermeintliche Herkunft, die nicht in ein rechtes Weltbild passt. Nicht nur sie, sondern wir alle sollen eingeschüchtert und im Kampf für eine solidarische Gesellschaft geschwächt werden. Könnt ihr knicken!

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Wohnungsbau Neukölln- nur für Reiche

nicht für Menschen mit wenig Geld, prekär Beschaftigte, Geflüchtete, Menschen mit Hartz4 usw.

Am Rande des Schillerkiezes, in der Flughafenstr. 72-74, gegenüber dem nördliche Ende der Weisestrasse entsteht seit Ende 2016 ein Neubau. Die Immobilienfirma Accentro errichtet 72 „hochwertige Wohneinheiten“ als Eigentumswohnungen, geplant sind 58 Einzimmerwohnungen (19 bis 23 m² gross ) als sog. Mikroapartments für Studenten und Singles. Diese Miniwohnungen sind derzeit der neue Trend auf dem Immobilienmarkt, damit lässt sich auf kleinem Raum viel Profit erwirtschaften. Die restlichen Wohnungen ( 36 bis 106 m² gross ) sollen 2 bis 4 Zimmer enthalten und sind für Familien und Paare gedacht.

Neubau Eigentumswohnungen Neukölln

Auf ihrer Website wirbt Accentro unter der Überschrift „Investieren Sie in Wohnraum, profitieren Sie von der Wertentwicklung!“ mit diesen Worten:

„Das Projekt eignet sich auf Grund der großen Nachfrage nach kleinem Wohnraum ideal für Kapitalanleger und Selbstnutzer. Die ideale Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr in einer attraktiven Makrolage wie auch die Mischung aus gewachsenem Kiez und neu geschaffenem Naherholungsgebiet, dem Tempelhofer Feld, erschließt dem Kapitalanleger eine breit gefächerte, generationsübergreifende Nachfrage. Der Selbstnutzer hingegen weiß die zentrale Lage und attraktive Architektur zu schätzen. Ein ideales Investment für Kapitalanleger und Selbstnutzer!“

Bisher gibt es noch keine Preise für die Wohnungen, der Vertriebsstart soll noch in diesem Monat sein.

Derzeit vermarktet z.B die Immobilienfirma Ziegert – Bank- und Immobilienconsulting GmbH vermietete Eigentumswohnungen in der Leinestr. 51 zu Preisen von 4300 Euro pro m².

und der Song zum Thema: Christiane Rösinger, Eigentumswohnung

Update vom 2.4. 2017:

Inzwischen bietet Accentro die Wohnungen auf ihrer Website und den einschlägigen Portalen an. Die Preise beginnen bei 5100 € pro m².




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