Beiträge von nk44

ElWe läuft – Demo gegen Verdrängung 15.9.2018

Wir demonstrieren: In ganz Berlin steigt der Druck auf Mieterinnen und Mieter. Auch in unserem Fall. Wir sind die Hausgemeinschaft Elbestraße Ecke Weigandufer in Berlin-Neukölln – mehr als 100 unterschiedliche Menschen in 50 Mieteinheiten und zwei Gewerbe.

Unser Haus wurde verkauft! Wir befürchten nicht nur Mieterhöhungen und Sanierungsmaßnahmen, sondern auch die Umwandlung in Eigentumswohnungen. Dagegen wehren wir uns und gehen deshalb am 15. September 2018 auf die Straße.

ELWE Demo 15.9.2018

Für unsere und alle anderen betroffenen Hausgemeinschaften in Berlin fordern wir von der Berliner Politik: Schützt Mieter*innen vor Verdrängung und Immobilienspekulation! Setzt euch für ein vielfältiges und sozial verträgliches Wohnen ein!

Wir fordern, dass das Vorkaufsrecht ausgeübt wird und dessen Instrumente einen Sozialplan beinhalten, der allen Mieterinnen und Mietern ein Verbleiben in der Hausgemeinschaft und in ihrem sozialen Umfeld garantiert.

Mit diesen Forderungen gehen wir am Samstag, den 15.9.2018 auf die Straße. Wir laden dazu ausdrücklich andere Initiativen und betroffene Hausgemeinschaften, die Presse sowie Vertreterinnen und Vertreter des Neuköllner Bezirks und des Berliner Senats ein, um ihre Solidarität auszudrücken.

Was: Kundgebung und Demo gegen Verdrängung
Wann: 15. September 2018, 13 Uhr
Start: Elbestraße 19 / Weigandufer 9 , 12045 Berlin-Neukölln
Ziel: Rathaus Neukölln

Kontakt:
Tel: +49 1522 1454425
Mail: elbeeckeweigand@gmx.de

Quelle: https://www.facebook.com/events/277750752842036

Gelungenes Weisestraßenfest 2018

Radio Aktiv Berlin berichtet am am Mittwoch den 12. September 2018 um 16:00 Uhr über das Weisestraßenfest.

Die heutige Sendung berichtet über das selbstorganisierte Weisestrassenfest in Berlin-Neukölln, wo über 2000 Teilnehmer*innen gegen Verdrängung und gegen rassistische Spaltung zusammen kamen und feierten. Ihr hört Bühnengespräche über #besetzen , den Mahlower Block, Selbstverwaltetes Arbeiten und Organisierung mit der FAU,
Potse/Drugstore, Geflüchtete, Mumia Abu-Jamal und von der Roten Hilfe.

Dazu gibt es Musikaufnahmen von den aufgetretenen Bands Knattertones, The Incredible Herrengedeck, Müllsch, Lena Stöhrfaktor & Das Rattenkabinett, Bastardo 4, Wulaba Freedom Fighters und Icke.

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Radio Aktiv Berlin – jeden Mittwoch im Pi Radio Verbund von 16 – 17 Uhr
auf der 88,4 FM in Berlin und 90,7 FM in Potsdam
Blog und Podcasts Radio Aktiv Berlin
Livestream rund um die Uhr Radio Metropolis

Weisestrassenfest 2018

Weisestrassenfest 2018

ELWE bleibt!

Die Hausgemeinschaft Elbestraße Ecke Weigandufer wehrt sich gegen Verdrängung.
…………….

Wir sind…

…mehr als 100 unterschiedliche Menschen in 50 Mieteinheiten und zwei Gewerbe an der Ecke Elbestraße 19 / Weigandufer 9 in Berlin Neukölln.

Unser Haus wurde verkauft, deshalb…

…fürchten wir um das lang gewachsene Miteinander im Haus. Der neue Käufer steht in Verbindung mit dem Immobilienunternehmer Padovicz. Dieser hat in der Vergangenheit gezeigt, dass er nicht am Erhalt sozialer Strukturen interessiert ist, sondern Profite auf dem Rücken der Mieter*innen machen will.

Wir fordern…

…den Bezirk Neukölln und den Berliner Senat dazu auf, sich für unsere Hausgemeinschaft und andere von Verdrängung betroffene Hausgemeinschaften in Berlin stark zu machen und gegen Immobilienspekulation ein Zeichen zu setzen.

ELWE bleibt

Quelle und weitere Infos auf der Website der Hausgemeinschaft:

ELWE bleibt!

7.9.2018: Google Campus in Kreuzberg besetzt

Eine Pressemitteilung von #besetzen von 13.50 Uhr heute

+++EILMELDUNG+++
#Besetzen – Google Campus in Kreuzberg besetzt – 18 Uhr Kiezversammlung

Datum: 7.9.2018

Email: besetzen@riseup.net

Der „Google Campus“ im Kreuzberger Umspannwerk ist seit Freitagnachmittag besetzt! Damit wollen wir gegen die explodierenden Mieten vorgehen.
Um 18 Uhr wird es eine Kiezversammlung im besetzen Umspannwerk geben.

Die Wohnungskrise spitzt sich täglich zu und betrifft alle Lohnabhängigen auf existentielle Weise. Allein in den letzten sieben Jahren sind die Mietpreise in Berlin um 71% gestiegen, täglich gibt es bis zu 10 Zwangsräumungen. Angesichts dieser Entwicklungen sind Ansätze einer sogenannten „neuen Stadtpolitik“ oder die Mietpreisbremse nur eine Farce.

Die Zeit der Forderungen ist vorbei! 53% der Berlinerinnen halten Besetzungen für ein legitimes Mittel (Forsa: Juni 2018), um auf die aktuelle Wohnungsnot zu reagieren. Wir gehören zu dieser Mehrheit. Viele Gebäude stehen entweder leer oder werden von Konzernen belegt, deren Unternehmungen an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeigehen. Wie auch das Kreuzberger Umspannwerk am Kanal.
Solche Gebäude stehen Unternehmen und Wohlhabenden als Prestige- und Anlageobjekte zur Verfügung. Damit muss jetzt Schluss sein! Die Antwort muss heißen: Eigentum infrage stellen, besetzen, enteignen und somit sofort Wohnraum für alle zur Verfügung stellen, die in den innenstädtischen Bezirken ein Dach über den Kopf gebrauchen können – Familien, Geflüchtete, Lohnabhängige, Rentner und Arbeitslose.

Was hat Google damit zu tun?
Tech-Unternehmen treiben die Mieten in der Gegend weiter in die Höhe. Der „Google Campus“ soll ein Magnet für nervige Jungunternehmerinnen werden. Von deren IT-Klitschen (‚Start-Ups‘) verspricht Google sich neue Ideen für das Konzerngeschäft. Wo das endet, kann man in San Francisco beobachten, das mal eine halbwegs lebenswerte Stadt gewesen sein soll.
Verschärfend kommt hinzu, dass Google mit seiner aggressiven Sammlung von Daten zu einem Big Brother mit nutzerfreundlichen Antlitz herangewachsen ist – das ist für uns aber nicht das Entscheidende. Wir würden auch jedem anderem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung machen.
Wir haben keine Hoffnungen auf eine andere Stadtpolitik des rot-rot-grünen Senats
Die ewigen Versprechen und Beteuerungen von Seiten des Staates interessieren uns nicht. Die Träume von Berlin als europäischem Silicon-Valley gepaart mit unwirksamen Instrumenten des Bausenats sprechen eine deutliche Sprache. Die Stadtpolitik ist Teil des Problems. Wir lassen uns nicht von ihr vereinnahmen.

Wir sind prekär Beschäftige, stolze Arbeitslose, lohnarbeitende Studierende, wütende Programmiererinnen, Unterbezahlte in der Kulturindustrie – alles stinknormale Mieterinnen und Mieter in Berlin. Und wir haben die Schnauze gestrichen voll!

Mit der Besetzung wollen wir konkret zwei Dinge erreichen:
1) Wir erwarten die Bekanntgabe aus der Konzernspitze, dass sich Google unverzüglich und unwiderruflich aus dem Umspannwerk zurückziehen wird. Es wird hier kein ruhiges Arbeiten in bester Kreuzberger Lage geben – wir werden stören, sabotieren, nerven und besetzen. Heute und immer wieder!

2) Wir berufen um 18 Uhr eine Kiezversammlung im besetzten Umspannwerk ein, um mit der Nachbarschaft über eine sinnvolle Nutzung der Räumlichkeiten zu diskutieren.

Infos über twitter unter #besetzenberlin #b0709

Update 15:30

Besetzung gewaltsam durch Polizei geräumt: Festnahmen, Pfefferspray
Polizei Google

Google und seine Polizeibüttel

Aufruf Weisestraßenfest 2018

Ein neues Jahr, ein neues Weisestraßenfest. Unabhängig, unkommerziell und aus dem Kiez, für den Kiez.

Auch 2018 hat sich an der Gesamtsituation nicht viel geändert, im Gegenteil. Die Mieten explodieren weiter, Ferienwohnungen an jeder Ecke, Neubau gibt es nur für Reiche und statt unkommerziellen, sozialen Räumen und bedarfsgerechtem Einzelhandel für die Nachbarschaft bestimmen immer mehr Co-Working-Spaces und die x-te Variation vermeintlich innovativer Gastronomie das Straßenbild. Auch Rot-Rot-Grün hat nicht die befreite Gesellschaft und die Stadt für Alle vom Himmel fallen lassen. Können sie auch gar nicht, denn zu mehr als ein paar wachsweichen Verbesserungen und punktuellen Hilfen für einzelne Häuser oder Gewerbe reicht’s innerhalb der Sachzwänge der kapitalistischen Stadt dann leider auch nicht.

Weisestrassenfest 2018 Plakat

Was also tun? Selbstorganisiert und gemeinsam für die Stadt von Unten kämpfen! Das meint kämpfen gegen alle Schikanen des Alltags: ob stressige Vermieter*innen, das Jobcenter, ausbeuterische Chef*innen, Kontrolleur*innen in der BVG, private Sicherheitsdienste und all die anderen großen und kleinen Widerlichkeiten in eurem Alltag! Und natürlich das Weisestraßenfest besuchen. Dort trefft ihr eure Nachbar*innen abseits von Instagram-Posts und Facebook-Likes. Da stellen eine Vielzahl von Initiativen aus dem Bereich Stadtpolitik, Sozial- und Wohnungsberatung, Geflüchtetenarbeit, Anti-Repression usw. ihre Arbeit vor und informieren darüber, was gerade so in der Stadt passiert. Natürlich gibt’s ohne Mampf keinen Kampf, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Daneben gibt es ein Kinderprogramm, Live-Siebdruck und vieles mehr.

Und last but not least darf auf einem schniecken Straßenfest die musikalische Begleitung nicht fehlen: Knattertones (Ska/ Punk/ Ragga), Lena Stöhrfaktor & das Rattenkabinett (HipHop/ Crossover), The Incredible Herrengedeck (Chanson Punk), Müllsch (Neukölln) und Bastardo Four (Punk’n’Roll) werden uns beglücken. Und wer dann noch nicht genug hat, kann ab 22 Uhr in eurer rustikalen Kollektivkneipe Syndikat das Tanzbein schwingen.

Samstag, 08.09.18 von 14-22 Uhr zwischen Herrfurth- und Selchower Straße. Kommt zahlreich!

Website: Weisestraßenfest




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