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Wuchermieten bei Akelius

Die Immobilienfirma Akelius verlangt Wuchermieten von 25 € pro m² Kaltmiete für eine 25,8 m² grosse Wohnung in der Sonnenallee 99 im Norden Neuköllns. Die passende Antwort steht auf einer Hauswand von Akelius im Schillerkiez.

Akelius enteignen!

weitere Infos zu Akelius .

Neues von den Wänden

und von den Häusern

Aus der Reihe „Beiträge zur politischen Meinungsbildung im Neuköllner Norden“, hier im Schillerkiez und Reuterkiez.

sterile Ordnung

Eure Welt aus Ordnung, die ist uns zu steril / Weisestrasse

Das Viertel bleibt dreckig

Das Viertel bleibt dreckig / Allerstrasse

An dem Haus Friedelstr. 54 in Neukölln mit dem geräumten Kiezladen Friedel54 hängt seit Freitag wieder ein Transparent:
WIR BLEIBEN ALLE! Soziale und widerständige Orte schaffen und erhalten! / Friedelstr. 54

Warum steht hier : Warum hängt an der Friedelstraße 54 wieder ein Transparent?!

Update vom 12.2.2018:

Die Geschwindigkeit, mit der gerade explizit politische Parolen von den Wänden entfernt werden, kann mittlerweile als Gradmesser für Gentrifizierung angesehen werden. Die Immobilienfirma Akelius , der das Gebäude Weisestr. 18 gehört, liess bereits heute das Übermal-Kommando anrücken, damit die sterile Ordnung auch gewahrt bleibt.

Kiezladen Friedel54 in Aktion

Donnerstag, 8.2.2018 , Stadtteilladen Lunte , Weisestr.53

Tresen der Friedel54 im Exil mit dem üblichen Programm:
19.00 Uhr: Mietrechtsberatung
20.00 Uhr: Warmes Essen, kalte Getränke, Dosenbier und Punkrock

Freitag, 9.2.2018 die UnvermietBar öffnet wieder – 18 bis 20 Uhr –

Auch im neuen Jahr öffnen wir wieder die UnvermietBar direkt vor der Friedel54.

Wir laden alle Menschen ein, die mit uns gegen Verdängung und für selbstverwaltete Räume den Becher erheben wollen. Es gibt kaltes Bier und wärmenden Glühwein und eine nicht-alkoholische Alternative. Dazu beschallen wir euch mit konservierter Musik und verteilen ausgewählte Broschüren. Zieht euch warm an und trinkt mit uns auf das Weiterbestehen der Friedel54!

Dieses Mal gibt es sogar etwas zu feiern. Was, verraten wir noch nicht.

Unvermietbar Friedel54

Akelius baut aus

Die Immobilienfirma Akelius besitzt im Neuköllner Norden immer mehr Häuser. Bisher ist sie mit besonders dreisten Neuvermietungsmieten bekannt geworden. Da werden z.B. im Schillerkiez für kleine Wohnungen schon mal Kaltmieten von mehr als 20 Euro pro QM verlangt, siehe auch diverse Artikel auf diesem Blog über Akelius .

Nun schaffen sie auf einmal Wohnraum, wo vorher Gewerberaum war, und zwar in dem Eckhaus Allerstr. 30 / Lichtenrader Str. 38. Dort war zwischen 2015 und 2016 ein italienischer Pub, der aber nicht lief und schon im Sommer 2016 dicht machte. Danach stand der Laden leer, im Oktober 2017 begann das Entrümpeln und Entkernen der Räume. Jetzt sind die Türen zugemauert und neue Fenster eingesetzt. Entstehen sollen drei Wohnungen ( wahrscheinlich nur 1-Zimmerwohnungen), die nach Fertigstellung irgendwann zu den bekannten Höchstpreisen vermietet werden, denn mit den Wohnungen lässt sich viel mehr Proftit erzielen wie mit dem Gewerberaum.

Derzeit bietet Akelius in dem Haus folgende Wohnung an:
1 Zimmer mit Duschbad 700 € Kaltmiete für 46 m² , macht 15,28 € pro m²

Allerstrasse 30

Neukölln gegen Nazis: Demo 3.Februar 2018

Neukölln steht zusammen – Demo gegen rechte Gewalt und Intoleranz

Samstag, 3. Februar 2018
Rathaus Neukölln 12 Uhr

Erneut sind zwei Neuköllner Bürger von Mitgliedern der rechten Szene angegriffen worden. In der Nacht zum 1. Februar wurden ihre Autos angezündet und brannten vollständig aus. Daher ruft die IG Metall Berlin gemeinsam mit vielen Initiativen und Einzelpersonen aus Neukölln dazu auf, am Samstag ab 12:00 Uhr vor dem Neuköllner Rathaus zu demonstrieren gegen rechte Gewalt und Intoleranz zu demonstrieren.

Bei den Betroffenen handelt es sich um den Rudower Buchhändler Heinz Ostermann und den Bezirkspolitiker Ferat Kocak, Mitglied der Partei DIE LINKE.

Heinz Ostermann setzt sich seit Jahren mit großem Engagement dafür ein, seinen Buchladen „Leporello“ zu einem Ort demokratischer und literarischer Debatten zu entwickeln. Dass die rechte Szene ihn und seinen Buchladen nun zum dritten Mal attackiert hat, sagt alles über die Geisteshaltung der Täter aus: Der gleichberechtigte Austausch von Meinungen, die Entwicklung einer Diskussionskultur ist ihnen nicht nur fremd, sondern offensichtlich ein Dorn im Auge. Anstelle der argumentativen Auseinandersetzung setzen sie gewaltsame Zerstörung und Terror.

Ferat Kocak, der andere Angegriffene, ist seit Jahren in Neukölln – und hier vor allem im Süden unseres Bezirks – im Kampf gegen Mietsteigerung, den Notstand in der Krankenpflege und rechte Umtriebe aktiv. Als Mitglied der Partei Die Linke hat er in der Gropiusstadt während der letzten Wahlkämpfe deutlich Position gegen die AfD und andere rechte Gruppierungen bezogen und ist ihnen offensiv entgegengetreten. Die Tatsache, dass das in Brand gesetzte Auto unmittelbar neben der Hauswand und einem Gasanschluss stand, zeigt, dass die Täter auch den Tod von Menschen bei ihren Anschlägen billigend in Kauf nehmen.

Seit Jahren zieht sich die Spur rechter Gewalttaten gegen Neuköllner*innen durch den Bezirk, ohne dass es bisher Ermittlungserfolge gegeben hat. Es nützt wenig, wenn immer wieder verstärkte Ermittlungsarbeit gefordert wird, wenn der Terror gegen engagierte Demokraten ungebrochen weiter von Nazis und aus dem Umfeld der Rechtspopulisten betrieben werden kann.

Zeigen wir Solidarität mit den Betroffenen!
Zeigen wir, dass wir uns dem Terror der Rassisten und Geschichtsrevisionisten nicht beugen!

Gemeinsam rufen auf: Bündnis Neukölln; Hufeisern gegen Rechts; Aktionsbündnis Rudow; Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus; DIE LINKE Neukölln, SPD Neukölln, Bündnis 90/Die Grünen Neukölln; IG Metall Berlin; ver.di Berlin; GEW Berlin; Galerie Olga Benario; VVN/BDA;

Samstag ab 12:00 Uhr vor dem Neuköllner Rathaus

Gegen Naziterror

siehe auch RBB Online, 1.2.1018 Neuköllner Buchhändler und Linkenpolitiker Ziel von Anschlägen .

Update 3.2.2018: 14:30 Uhr

Etwa 400 Menschen beteiligten sich zeitweise an der Kundgebung. Inzwischen wurde bekannt, dass es gestern abend Hausdurchsuchungen bei Neuköllner Neonazis gegeben hat. Darüber informiert
RBB Online Hausdurchsuchungen nach Brandstiftungen in Neukölln .
Die Berliner Polizei hat in Reaktion auf zwei möglicherweise politisch motivierte Autobrände in Neukölln die Wohnungen Verdächtiger aus der rechten Szene durchsucht. Bei den Einsätzen am Freitag seien Beweismittel beschlagnahmt worden.




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