Kiez besetzt – Ein Kommentar

Ein Kommentar von heute Nacht aus anarchistischer Sicht, zugesandt von „irgendwem“ mit Fotos

Bewaffneter Arm der Immobilienwirtschaft besetzt Teile von Neukölln

Der bewaffneter Arm der Immobilienwirtschaft haben heute durch extra-legale Handlungen eine „Rote Zone“ in der Weisestrasse und der Herfurtstrasse in Berlin errichtet. Die Truppen waren und sind gekennzeichnet und als Polizeieinheiten zu erkennen. Ihre Handlung entsprach dem Willen der Reichen. Die Justiz hat die Besatzung der Weisestrasse zum Teil gedeckt. Zum Teil findet auch ein offener Rechtsbruch statt.

Mit der Errichtung einer „Roten Zone“ wurde ein ganzer Häuserblock in Sicherheitsverwahrung genommen. Wer dies nur für eine Bürgerkriegsübung hält vertut sich. Es war die Sorge davor, die Lage am nächsten Tag zum Termin der Zwangsräumung nicht in den Griff zu bekommen. Diese Zwangsräumung ist für Freitag um 9.00 Uhr angesetzt. Es ist die starke Mobilisierung, die den bewaffneten Arm der Immobilienwirtschaft zu diesen Massnahmen greifen lässt. Es ist nicht die Schwäche der anarchistischen Bewegung, sondern deren Stärke und die Verankerung der Kiezkneipe Syndikat in dem Stadtteil, die den bewaffneten Arm am Vortag
einer an und für sich einfachen Amtshandlung zu diesen Massnahmen greifen lässt. Und es ist die Solidarität von Anarchist*innen, im Mietkampf befindlichen Menschen, anderer bedrohter armer Menschen und auch einiger Projekte aus anderen Teilen der Stadt. Es ist auch die Unterstützung durch migrantische Milieus, die diese Räumung auch für einen Moment zu
einem Politikum und eine Gefahr macht. Der Widerstand gegen die Reichen, gegen Gentrifizierung, gegen Eigentum darf so wenig Erfolge wie möglich haben.

Es ist der von ober erklärte Kampf um die Kieze und ein Kampf um die Widerstandsnester auszurotten. Wenn es mit Hippstern nicht gelingt, mit Befriedung und Cafe Latte dann mit Gewalt. Der Kampf um den Kiez läuft schon seit Jahren auf vielen Ebenen. Die Polizei Neuköllns und das LKA kollaborieren zum Teil mit stadtbekannten Faschisten. Diese greifen nach Razzien durch die Polizei und hetzender Berichterstattung die jeweils stigmatisierten Orte in letzter Instanz an. Wir brauchen keine Polizei.
Vertreibt wir sie aus den Kiezen und organisieren wir anarchistische in selbstverwaltung liegende Zonen und Kommunen.

Doch für jetzt gilt: Der Kampf ist in diesem Moment nicht zuende. Kommt jetzt vorbei. Kommt ganz früh in der Nacht, am Morgen vorbei. Unterstüzt die Blockaden. Bildet neue Blockaden. Schafft Chaos für die Polizei.

Wir rufen in Berlin alle Kräfte dazu auf, alle Strassen zu blockieren,die die bewaffneten Verbände zu kontrollieren versuchen. Riegelt alle Strassen ab um dem schäbigen Gerichtsvollzieher den Zugang zu verwehren.
Treibt den politischen Preis hoch. Verzeiht ihnen diesen Angriff nicht. Greift die Reichen an, und vertreibt sie aus unseren Kiezen. Besucht ihre Scheiss-Villen.

Der Rot-Rot-Grüne Senat ist eine Marionette der Immobilienwirtschaft,wie es die Bullen auch sind.
Geht die Reichen an. Enteignet Sie!
Soziale Revolution! Es lebe die Anarchie!

Einsatzleitung vor Ort

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