Archiv für November 2018

Mieter*innversammlung der Covivio-Häuser 19.11.2018

Das Bündnis für bezahlbare Mieten Neukölln und der Berliner Mieterverein, Bezirksgruppe Neukölln laden ein zur Mieter*innenversammlung der von Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen betroffenen und bedrohten Mieter*innen der Covivio-Häuser in Neukölln am Montag, 19.11.2018 um 18.30 Uhr im Gemeindesaal der Ev. Kirchengemeinde Genezareth Schillerpromenade 16/Ecke Allerstraße 12049 Berlin.

Neben Erfahrungsberichten von betroffenen Mieter*innen wird es rechtliche Informationen durch einen Anwalt geben:
• Was tun bei Umwandlung?
• Was passiert nach der Umwandlung?

Mieter*innversammlung der Covivio-Häuser

Neue Kiezversammlung zum Syndikat am 15.11.2018

Das Syndikat mobilisiert zu einer neuen Kiezversammlung: Der Druck muss steigen: Aufruf zur 3. Kiezversammlung am 15. November

Der Druck muss steigen: Aufruf zur 3. Kiezversammlung am 15. November

Kiezversammlung 15.11.2018

Der kollektiv betriebenen Kiezkneipe Syndikat wurde nach 33 Jahren in der Weisestraße 56 zum 31.12.2018 gekündigt. Damit soll ein alteingesessener und tief in der Nachbarschaft verwurzelter, emanzipatorischer Treffpunkt verschwinden.

In den letzten Wochen ist viel passiert. Es gab‘ Kundgebungen, Presseartikel, Recherche, Infostände, Infomaterial, Soli-Merch und vieles mehr. Dennoch ist die Grundsituation unverändert: Es gibt keine Reaktion seitens der Hausverwaltung, oder der Eigentümer. Ein erneutes Gesprächsangebot seitens des Syndikats blieb bisher unbeantwortet.

Deshalb muss der Druck jetzt steigen: Wenn Hausverwaltung und Eigentümer nicht zu uns kommen, kommen wir zu ihnen. Es ist viel geplant, darüber wollen wir gemeinsam mit euch allen reden und konkret planen.

Deshalb: Kommt zur Kiezversammlung am Donnerstag, den 15.11, um 19 Uhr ins Syndikat.

Solidarität zeigen!

Ein Aufruf der Solidarischen Aktion Neukölln

#Mietenwahnsinn Live im Gerichtssaal – Teil 2!
Diesmal: Ist das noch Eigenbedarf oder soll da schon entmietet werden?

 Mietenwahnsinn vor Gericht

Man hört ja viel vom Mietenwahnsinn, hier könnt ihr ihn nun wieder live on Stage erleben. Der Plot: Kurze Zeit nachdem Anna einer Mieterhöhung widersprochen und ihre bestehende Miete als zu hoch gerügt hat, meldet die Vermieterin, von Beruf Anwältin und Eigentümerin von mehreren Immobilien und einem Anwesen im Grünen, bei Anna Eigenbedarf an. Und das auf eine unrenovierte 2-Zimmerwohnung ohne Bad und ohne fließend Warmwasser, die in Nord-Neukölln im 1. Stock zur Straße hin liegt, direkt über einem Späti. Warum das denn, fragt ihr euch? Will die etwa da einziehen? Sie brauche eine Zweitwohnung in der Stadt mit einem günstigen Mietzins, sagt die Eigentümerin, da sie nur eine geringe Rente zu erwarten habe. Ok, sie ist Anwältin und besitzt ein paar Immobiien, da kann einem schon mal das Geld ausgehen. Außerdem will sie zu ihrer Kanzlei wohl nicht immer so weit fahren müssen.

Es macht schon etwas stutzig, dass die Eigentümerin ihren Wohnstandard derart anpassen und in eine unrenovierte Altbauwohnung mit einer Dusche in der Küche einziehen will. Ob ihre Eigenbedarfsanmeldung vielleicht etwas mit der renitenten Mieterin zu tun hat? Das Amtsgericht Neukölln urteilte in der ersten Instanz, dass die Story glaubwürdig sei. Wir haben da unsere Zweifel.

Wer sich jetzt auch nur noch am Kopf kratzt und fragt, wo solches Schauspiel erneut zu bewundern sei, kommt am 7. November ins Landgericht in der Littenstraße, wo die Verhandlung gegen diese freche Vermieterin in die zweite Runde geht. (Bringt Personalausweise und ein bißchen Zeit mit. Aus strategischen Gründen ist gewünscht, dass wir die Show in Ruhe genießen.)

7. November / 13.30 Uhr / Treffpunkt pünktlich 12.45 Uhr vor dem Landgericht, Littenstraße 12-17




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