Archiv für Oktober 2018

Wem gehört Neukölln?

Unter diesem Motto fand gestern eine Veranstaltung des „Tagesspiegel“ in einer Galerie in der Nord-Neuköllner Hobrechtstrasse statt. Im Rahmen seiner Langzeit-Recherche Wem gehört Berlin? sollte mit dem Baustadtrat Biedermann über „Immobilienbesitz, Mietpreise und alternative Mietmodelle im Kiez“ geredet werden. Doch für Menschen , die was erfahren wollten über die Besitzverhältnisse in Neukölln, die Eigentümerstrukturen, die Firmen, die Vorgehensweisen und die Veränderungen der letzten 5 bis 10 Jahre war der Abend eher enttäuschend. Es wurde viel geredet über Milieuschutz, steigende Mieten, Vorkaufsrecht und die fehlenden Eingriffsmöglichkeiten des Bezirks, aber es gab nur wenig Informationen darüber: Wer besitzt Neukölln, wer kauft Neukölln.

Hier nur ein paar Anmerkungen am Beispiel des Schillerkiezes.
Seit 10 Jahren ( einhergehend mit der Schliessung des Flughafens Tempelhof) haben sich die Eigentümerstrukturen erheblich geändert. Damals waren es noch überwiegend einzelne Eigentümer, die ein oder zwei Häuser besassen. Der einzige Grosseigentümer war die städtische Wohnungsgesellschaft Stadt und Land, die nachwievor mehrere Wohnblöcke an der Oderstrasse besitzt. Eine sozial eingestellte Eigentümerin aus der Okerstrasse organisierte eine Kooperation von Eigentümern mit einer gemeinsamen Wohnungsvermittlung. Dieser Zusammenhang ist schon seit Jahren verschwunden, viele Eigentümer sind gestorben, haben vererbt oder verkauft. Die meisten Erben waren eher geldgeil und haben die Häuser verscherbelt. So kamen zunehmend Immobiliengesellschaften in den Kiez, für die Wohnungen nur noch Geldanlage sind zum Erwirtschaften von maximalen Profit. Mieterinnen sind nur noch Zahlen , mit denen hantiert wird.

Die Firma Tarsap z.B. hat Häuser billig aufgekauft und in Eigentumswohnungen umgewandelt und treibt das jetzt auch aktiv im Bezirk Schöneberg. Ziegert , eine Bank- und Immobilienconsulting hat ihre Hausentmietung zugunsten von Eigentumswohnungen zum Glück nur an einem Haus durchexerzieren können, ist aber fleißig mit dem Bau von Luxuswohnungen profitträchtig beschäftigt. Die Immobiliengruppe Mähren-Gruppe unter Führung von Jakob Mähren hat ihre gekauften Häuser schnell wieder an die Firma Akelius weiterverkauft, als absehbar war, dass der kommende Milieuschutz ihr Geschäftsmodell untauglich macht.

Einige Akteure heute

Akelius
Seit 2013 kauft die schwedische Immobiliengruppe Akelius Häuser im Schillerkiez auf und verlangte schon damals um die 11 Euro Kaltmiete pro Wohnung in der. Inzwischen liegen die Angebotsmieten zwischen 20 und 30 Euro. Für eine 30 m² Wohnung in der Lichtenrader Str. 38 sollen 750 € Kaltmiete gezahlt werden. Immerhin findet sich seit 2 Monaten niemand, der diese Wuchermiete bezahlen will.
Akelius besitzt fast 800 Häuser in Berlin, davon mehrere Dutzend im Norden Neuköllns.
Es gibt eine sehr rührige Vernetzung von Akelius-Mieter*innen mit vielen Informationen auf ihrer Website. Auf diesem Blog gibt es auch etliche Texte zu Akelius .

ADO
Seit 2,3 Jahrem macht sich auch das Berliner Unternehmen ADO in Neukölln bemerkbar, das berlinweit wohl 24 000 Wohnungen besitzt. Sie wandeln gerne Wohnungen in Eigentum um, auch in Milieuschutzgebieten. Ein Erfahrungsbericht der Mieter_innen-Initiative „Rosi bleibt!“ Hausgemeinschaft „Rosi bleibt“ wehrt sich vom Oktober 2017 informiert darüber.

Immeo, jetzt covivio
Ein weiterer grosser Player ist die Immeo-Gruppe, die sich seit diesem Jahr „Covivio“ nennt. Diesem Unternehmen gehören ganze Blöcke in der Flughafenstrasse ( 5 Häuser nebeneinander), in der Emser Strasse und in der Mahlower Strasse. Auch sie kümmern sich wenig um Mieter ( in einem Haus in der Kienitzer Str. fällt der Aufzug fast 100 Tage im Jahr aus), wandeln aber in Eigentum um.

Accentro
Die ACCENTRO GmbH ist ein Immobiliendienstleister, der sich auf die Privatisierung großer Wohnungsportfolios spezialisiert hat und hauptsächlich im Geschäft mit Eigentumswohnung tätig ist. In der Flughafenstr. 72-74, gegenüber dem nördliche Ende der Weisestrasse haben sie seit Ende 2016 einen Neubau mit 72 „hochwertige Wohneinheiten“ als Eigentumswohnungen entstehen lassen. Mittlerweile fertiggestellt sind 58 Einzimmerwohnungen (19 bis 23 m² gross ) als sog. Mikroapartments für Studenten und Singles, dazu 14 grössere Wohnungen, siehe auch Wohnungsbau Neukölln – nur für Reiche . Die Miniappartments sind der neue Renner auf dem Immobilienmarkt, mit dem besonders viel Profit gemacht werden soll. Die Miniwohnungen wurden für 100 000 Euro angeboten und innerhalb weniger Tage an eine Investorengruppe aus Hongkong verkauft Strong investor confidence in Berlin sees Neukölln project sell in days .

Pears Global Real Estate
Eine bisher unbekannte Immobilien-Gruppe wurde infolge von Recherchen zur Kündigung der Kiezkneipe „Syndikat“ in der Weisestrasse 56 bekannt: die Pears Global Real Estate Group. Dieses Familienunternehmen aus England besitzt 6200 Wohnungen in Berlin, darunter das Haus Weisestrasse 56, daneben wohl auch andere Häuser in Neukölln. Näheres dazu in dem Bericht Das Haus Weisestraße 56 und seine Eigentümer .

Das Haus Weisestraße 56 und seine Eigentümer

Das Kneipenkollektiv SYNDIKAT in der Weisestraße 56 erhielt nach 33 Jahren zum 31.12.2018 seine Kündigung von der Hausverwaltung DIM HOLDING AG mit Sitz in der Potsdamer Straße 188. Im Grundbuch Neukölln ist als Eigentümer die Firma FIRMAN PROPERTIES S.A.R.L. eingetragen. Diese hat ihren Sitz in Luxemburg in der 4-6 Avenue de la Gare, L-1610 Luxembourg. Die Bezeichnung S.A.R.L bedeutet „Société à reponsabilité limitée“, zu Deutsch „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“. Unter dieser Adresse findet man auch über 70 weitere S.A.R.L. Mit anderen Worten: Wir haben es hier mit einer klassischen Briefkastenfirma zu tun.

Unser Briefkasten in Luxemburg
 Briefkasten Luxemburg

Ein solidarischer Mensch hat sich vor einigen Tagen das Gebäude in Luxemburg angesehen und uns ein paar Fotos geschickt. Den Eingangsbereich schmückt eine imposante Briefkastenanlage incl. Schaukasten mit Firmennamen (siehe Fotos). Ein Briefkasten mit vielen Namen hat auch ein Schild für die PARK PROPERTIES S.A.R.L. Im dazugehörigen Schaukasten findet sich unter PARK PROPERTIES S.A.R.L. & ASSOCIATED COMPANIES ein Informationsblatt, auf dem 76 unterschiedliche Firmen verzeichnet sind. Diese beschäftigen sich offensichtlich alle mit Immobilien, da sie allesamt das Wort PROPERTIES im Namen tragen. Hier findet sich u.a. auch die Eigentümerin der Weisestraße 56, die FIRMAN PROPERTIES S.A.R.L, neben Firmen wie ARIANE PROPERTIES S.A.R.L., ALBAN PROPERTIES S.A.R.L., JUVENTUS PROPERTIES S.A.R.L. und TIMEA PROPERTIES S.A.R.L. etc. wieder. Alle diese Firmen haben eines gemeinsam: Geschäftsführer sind das Duo Frau C. und Herr McC. Jede dieser Firmen steht für die Eigentümerschaft von einem oder mehreren Mietshäusern.

 Briefkasten Luxemburg

Dieses alles kann man über die Webseite opencorporates erfahren. Diese Webseite ist die weltweit größte öffentliche Datenbank zu Firmen und deren entsprechenden Daten. Sie ermöglicht es der Öffentlichkeit, Transparenz über diese Daten zu erlangen.

Gesucht und gefunden: Unsere Eigentümer

 Briefkasten Luxemburg

Eine einfache Internetrecherche im Luxemburger Handelsregister ergab, dass die Firma FIRMAN PROPERTIES S.A.R.L. 2014 gegründet wurde. Firmenzweck ist alles rund um Immobilen. Als Geschäftsführer sind – wie wir bereits wissen – Frau C. und Herr McC eingetragen. Bei ihnen handelt es sich allerdings nicht um die Eigentümer der Firma. Eine einfache Personensuche im Internet fördert aber zutage, dass Frau C. als Legal Director bei der PEARS GLOBAL REAL ESTATE GROUP tätig ist. Als Kontakt ist hier eine Emailadresse bei der PARK PROPERTIES S.A.R.L. angegeben. Diese hat ihren Sitz ebenfalls in dem Haus 4-6 Avenue de la Gare in Luxemburg. Die Geschäftsführer dieser Firma sind – Überraschung! – ebenfalls Frau C. und Herr McC.

 Briefkasten Luxemburg
Die 76 Firmen

Eine weitere Recherche über OPENCORPORATES.COM ergibt, dass Frau C. auch bei 72 Firmen in Dänemark als Geschäftsführerin eingetragen ist. Herr McC. bringt es nur auf 51 Geschäftsführerposten. Firmensitz ist jeweils der Fridtjof Nansens Plads 5 in Kopenhagen. Eine dieser Firmen ist die PEARS GLOBAL REAL ESTATE DENMARK ApS . Als Controlling Company taucht die NEPTUNE PROPERTIES S.A.R.L. auf. Diese residiert unter der uns bereits bekannten Adresse 4-6 Avenue de la Gare in Luxemburg und ist eine der 76 auf dem oben erwähnten Infoblatt aufgelisteten Firmen.

Bei der PEARS GLOBAL REAL ESTATE DENMARK ApS sind aber nicht nur die Geschäftsführer Frau C. und Herr McC. eingetragen, sondern auch Mark Andrew Pears, David Allen Pears und Trevor Steven Pears. Hinter diesen Namen findet sich die Bezeichnung „reel ejer“, was so viel heißt wie „realer Eigentümer“. Sie tauchen auch bei den anderen dänischen Firmen als Eigentümer auf.

Die PEARS GLOBAL REAL ESTATE GROUP

Die PEARS GLOBAL REAL ESTATE GROUP hat ihren Sitz in London/UK. Es ist ein Familienbetrieb, der von dem Vater der drei Pears-Brüder gegründet wurde.
Sie legen keinerlei Wert auf Öffentlichkeit. Es gibt keine Fotos von ihnen. Der Wert dieser Firma wurde in einem Zeitungsartikel aus dem Jahre 2015 auf sechs Milliarden britische Pfund geschätzt. Laut Firmenwebseite ist der Schwerpunkt ihrer Investments Kopenhagen und Berlin. Alleine in Berlin besitzt sie ca. 6.200 Wohnungen.

Die PEARS GLOBAL REAL ESTATE GERMANY hat ihr Büro am Kurfürstendamm 177 in Berlin. Die Webseite : pearsglobal.de ist derzeit nicht mehr aufrufbar.

Die Recherche läuft. Weitere Infos folgen.

Rechercheinfo als PDF Flyer zum selbstausdrucken

Quelle: https://syndikatbleibt.noblogs.org/post/2018/10/22/das-haus-weisestrase-56-und-seine-eigentumer/

Kiezversammlung Schillerkiez 25.10.2018

Syndikat muss bleiben!
Wir bleiben Alle!

Seit einigen Jahren schießen im Norden Neuköllns und besonders im Schillerkiez die Mieten nach oben – ein lohnendes Geschäft für Investor*innen, die hier das große Geld machen wollen. Viele Nachbar*innen mussten schon wegziehen, haben ihr Umfeld verloren und ihre sozialen Kontakte.

Nun trifft es die seit 33 Jahren bestehende Kollektivkneipe Syndikat in der Weisestr. 56, die zum 31.12.2018 die Kündigung erhielt.

Es sind schon zuviele gegangen, still und leise. Diesmal nicht. Das Syndikat wehrt sich mit öffentlichen Protesten und viele unterstützen sie. Denn es betrifft uns Alle.
Kommt aus der Vereinzelung heraus, macht euren Ärger öffentlich. Organisieren wir gemeinsam den weiteren Protest für eine Stadt für Alle.

Darüber wollen wir reden:

2. Kiezversammlung | Donnerstag, 25.10.2018, 19 Uhr | Syndikat Weisestr.56

Infowand Herrfurthstrasse Ecke Weisestr.

Leerstand in Neukölln markiert

#Besetzen: Zeichen gegen Luxusneubau in Neukölln

In der Nacht zum 19.10.2018 gab es kleine Aktion im Rahmen der #besetzen-Kampagne. Folgender Text wurde am 19.10.2018 auf der Website von #besetzen veröffentlicht:
#Besetzen: Zeichen gegen Luxusneubau in Neukölln
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 Weserstrasse Neukölln

Letzte Nacht wurde in der Neuköllner Weserstraße ein Zeichen gegen Luxusneubau gesetzt. Dazu haben ein paar Aktivist*innen einen leerstehenden Prunkbau besucht und mit einem Transpi markiert. Wir dokumentieren hier das Statement zu ihrer Aktion:

Was ist los in der Weserstraße 139?

Heute haben wir ein Zeichen an diesem Haus hinterlassen.

Vielleicht bist du schon mal in der Weserstraße an dem schickem Neubaukomplex vorbeigelaufen. Vielleicht hast dich gefragt, wieso hier seit Ewigkeiten nichts passiert. Was die hausinterne Tiefgarage denn soll, weil so schlecht
ist die Parkplatzsituation hier im Kiez doch gar nicht. Oder auch wieso hier jede Nacht die halbe Straße beleuchtet wird und mehrmals wöchentlich der Rasen gepflegt wird und das für nichts und wieder nichts, denn in dem Haus ist ja niemand dem das zum Vorteil kommen könnte.

Das Haus ist leer, mittlerweile schon über ein Jahr. Genauer gesagt war es auch noch nie bewohnt.
Vielen wird es bekannt sein, der Kiez hat sich innerhalb der letzten Jahre erheblich verändert. Nicht nur die Angebote auf der Straße, sondern auch ihre Anwohner*innen wechseln. Doch wie kann es sein, dass im gleichen Kiez Menschen aus finanziellen Gründen ihren Wohnraum verlassen müssen während hier es wohl jemand besonders lustig findet, sich Zeit zu lassen bevor der Raum Menschen zum Wohnen geöffnet wird. Und wir alle können eins und eins zusammenzählen und verstehen, dass dieser Raum niemals den eben erwähnten verdrängten Menschen zur Verfügung gestellt wird. Angeblich sollen es Eigentumswohnungen werden.

All das passiert wo Kapitalismus und Stadt aufeinandertreffen. Es entsteht Verdrängung und
Ausschluss. Beides ist gewaltvoll – egal, ob es durch die Bullen mit dem Vorschlaghammer bei der Zwangsräumung passiert oder wenn die Familie, die seit Jahren im Kiez lebt, sich nur noch Wohnungen im 45 Minuten entfernten Randbezirk leisten kann. Beides ist genauso vermeidbar: Wenn Stadt nicht mehr nach Profit, nach Nutzen organisiert wird, fallen diese negativen Auswirkungen weg.
Wir alle sind Menschen mit einem konkreten Lebensumfeld, sozialen Netzwerken und Bedürfnissen.
Keine austauschbare Ware, die je nach Kosten- und Nutzenfaktor hin und her geschoben werden kann.
Wir wollen uns gegen diese Stadtentwicklung wehren und kämpfen für eine solidarische Stadt von unten. Wir wollen – mit euch zusammen – entscheiden was in unseren Kiezen passiert!

Deshalb: schließt euch zusammen, tauscht euch aus, unterstützt euch!

Für ein Leben ohne Eigentümer*innen!
Für ein Leben in Solidarität und Freiheit!

 Weserstrasse Neukölln

Solidarität mit dem Syndikat

Heute Abend gab es eine kurze, aber knackige Solikundgebung für die gekündigte Kiezkneipe Syndikat im Neuköllner Schillerkiez. Etwa 400 bis 500 Menschen versammelten sich vor dem Syndikat, hörten sich Musik und einige Redebeiträge zur Situation des Syndikat,Nazi-Aktivitäten im Schillerkiez und den geplanten Soli-Aktionen an. Im Anschluss gab es eine Demonstration durch den Kiez, um auf die Kündigung des Syndikat aufmerksam zu machen. Einige Parolen:
Syndikat muss bleiben, Investoren vertreiben
Kein Gott, kein Staat, nur das Syndikat
Wir sind alle Syndikat

Erste Bilder finden sich hier:

Bilder Flotopress

Update vom 13.10.2018, 18 Uhr
kleines Video von RBB24 vom 13.10.2018: Neuköllner Kollektiv wehrt sich gegen Schließung

Weitere Termine der nächsten Tage:

Samstag | 13.10. | 10-15 Uhr: Infostand auf dem Markt am Herrfurthplatz

Samstag | 13.10. | 12 Uhr: #unteilbar Demonstration. Die Demo startet um 12 Uhr am Alexanderplatz. Wir wollen uns gemeinsam dem Mietenblock anschließen. Wir treffen uns für eine gemeinsame Anreise um 11:30 Uhr im Syndikat. Infos zur Demo findet ihr hier.

Sonntag | 14.10. | 14 Uhr: Straßenfest vor der besetzten Großbeerenstr. 17a. Am 8. September wurden leerstehende Wohnungen in der Großbeerenstraße 17a in Kreuzberg besetzt. Es konnte eine Duldung, zunächst bis zum 14. Oktober ausgehandelt werden. Das soll mit einem Straßenfest gefeiert werden. Das Syndikat ist mit einem Redebeitrag und einem kleinen Infostand vor Ort. Das Programm findet ihr hier: Strassenfest

Sonntag | 14.10. | 15 Uhr: Mikrofonikia durch den Schillerkiez. Treffpunkt im Stadtteilladen Lunte. (Weisestr. 53) Eine Mikrofonikia ist ein Megafonumzug bei dem die Nachbarschaft informiert, geflyert und zu den kommenden Terminen eingeladen wird. Veranstaltet von der Solidarischen Aktion Neukölln.Hier ist der Aufruf

Dienstag | 16.10. | 16-18 Uhr: Offenes Treffen des Freundeskreis Syndikat im Stadtteilladen Lunte. Infos, Ideen und Anregungen sind hier richtig. Außerdem könnt ihr hier Mobi-Material mitnehmen.

Mittwoch | 17.10. | 16 Uhr: Kundgebung vor dem Rathaus Neukölln. An dem Tag ist öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln. Davor findet eine Kundgebung unter dem Motto: “Kiezkultur von Unten verteidigen – Syndikat bleibt!” statt. Es gibt eine Anlage und einen Infostand. Bedrohte Läden, Nachbar*innen & co. können gerne die Chance nutzen, über ihre Probleme zu berichten.




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