Dem Vermieter auf die Pelle rücken: z. B. Mareschst. 12

Das PENG!-Kollektiv hat heute eine gute Aktion gestartet: Haunted Landlord um auf skrupellose Vermieter aufmerksam zu machen. Sie schreiben:

„Wir haben schlimme Fälle von Entmietung und Räumung recherchiert, Interviews mit den ehemaligen Bewohner*innen geführt und die Aussagen von Schauspieler*innen nachsprechen lassen. Mit den aufgezeichneten Statements ruft ein von uns programmierter Bot auf den Büro- und privaten Nummern der Firmen und Hauseigentümer*innen an und spielt ihnen die Geschichten der von ihnen verdrängten Menschen vor. Eine Woche lang ruft der Bot immer wieder zu Tages- und Nachtzeiten an.“

38 Statements aus verschiedenen Städten haben sie gesammelt und auf der Website dokumentiert. Ein Beispiel ist das Haus Mareschstr. 12 im Richardkiez im Norden Neuköllns:

Einzelne Maßnahmen

Gerüst ohne Ankündigung, versuchte Videoüberwachung im Hausflur, ein Jahr kein Badezimmer, vorgetäuschter Eigenbedarf, Drohungen und Kündigungen, haltlose Mieterhöhungen, Schikanen beim Wechsel von Mieter*innen

Screenshot Mareschstr. 12

Screenshot: Haunted Landlord

Hier das Audiostatement zum Haus Hier hören

Video zur Aktion

Pressemitteilung zur Aktion: PM zu Haunted Landlord

Presseartikel:

Die Geister der Entmieteten rufen zurück
Tagesspiegel Online, 27.11.2017

Die Stimmen der Verdrängten
taz, 27.11.2017





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