Archiv für März 2016

Kaltmiete 19,22 Euro pro m²

Das verlangt die Immobilienfirma Akelius für eine Wohnung in der Okerstrasse 41 im Schillerkiez. Die Wohnung liegt im 1. Stock und ist gerade mal 36 m² gross. Dafür beträgt die Kaltmiete 692 €, mit den Nebenkosten sind dann 759 € Gesamtmiete fällig und die Heizkosten kommen noch extra dazu. Nätürlich wird auch eine Kaution von 2076 € verlangt. Weil eine Modernisierung stattfand, greift hier die vielgelobte Mietpreisbremse überhaupt nicht. Die Firma Akelius kann verlangen, was sie will, wenn sie Menschen findet, die da mitspielen.
Die spinnen echt und hoffentlich findet sich niemand, der so bescheuert ist, diese Wuchermiete zu bezahlen.

Zu Akelius gibt es hier auf dem Blog einige Texte Akelius

Die Berliner Mietergemeinschaft veröffentlichte im Oktober 2014 einen Überblicksartikel
Akelius weiter auf Einkaufstour
Das schwedische Unternehmen treibt nicht nur in Berlin die Gentrifizierung voran.
Seit ihrem Auftauchen auf dem deutschen Markt im Jahr 2006 ist die Akelius GmbH auf Expansionskurs. Lag der Schwerpunkt am Anfang auf Immobilien in der Hauptstadt, hat sich das Unternehmen längst in anderen Großstädten Bestände zusammengekauft und setzt auf besonders hohe Neuvermietungspreise.

5 Jahre „Frollein Langner“ sind genug

Die Bar „Frollein Langner“ in der Okerstrasse Ecker Weisestrasse im Schillerkiez „feiert “ heute 5 Jahre Existenz . Das hat sie gestern mit einem Aushang kundgetan, indem es auch heisst:

„Wir würden uns freuen den einen oder andere von euch am Samstag bei uns zu begrüßen und auf ein_en Bier/Tee/Saft einladen zu können.“

Nachbar_innen reagieren darauf mit einem eigenen Aushang:
„Fünf Jahre sind fünf Jahre zu viel. Wir fordern euch auf, die Räume zu verlassen und sie für eine Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung zu stellen ( Flüchtlinge sind Menschen außerhalb eurer Blubberblase).
Räume für Familien und Menschen aus dem Bürgerkrieg in Syrien braucht dies Stadt dringender als einen Raum für Rangeweile und gelebtes alternatives Spießertum, wie ihr es bietet.“

5 Jahre  sind genug

Beim Klick auf das Bild gibt es eine grössere Version.

Friedel54 fährt nach Wien

Den Profiteuren der Verdrängung auf die Pelle rücken!
Deswegen fahren am Wochenende Menschen vom Kiezladen Friedel54, BewohnerInnen des Hauses und AktivistInnen verschiedener, stadtpolitischer Gruppen und Initiativen aus Berlin nach Wien um den Eigentümer Citec mit einer Demonstration ihren Protest zu zeigen. Dazu gibt es die folgende:

Pressemitteilung: Friedelstraße 54 besucht Eigentümer in Wien

/++ Kiezladen Friedel54 wehrt sich gegen Kündigung ++ Hausgemeinschaft akzepiert das Schwei­gen der Eigentümer nicht ++ Busfahrt von Berlin nach Wien ++ Demonstation vor dem Sitz des Immobiliengiganten im Zentrum Wiens ++ Transnationale Vernetzung gegen Verdrängung ++/

Aktive des Kiezladens in der Friedelstraße 54 organisieren Mitte März eine Busfahrt zum Hauptsitz der Citec Immobiliengruppe, in die österreichische Hauptstadt Wien. Gemeinsam mit NutzerInnen des Ladens, BewohnerInnen des Hauses und AktivistInnen verschiedener, stadtpolitischer Gruppen und Initiativen aus Berlin und Wien, sollen die Eigentümer vor Ort mit dem Protest gegen die Kün­digung, des Kiezladens zum 30. April diesen Jahres, konfrontiert werden. Daneben soll die Reise genutzt werden, um sich mit lokalen Initiativen und Projekten zu vernetzen und gemeinsam trans­nationale Perspektiven zum Widerstand gegen Verdrängung und Ausgrenzung, speziell in urbanen Metropolen, zu entwickeln.

Seit fast zwei Jahren streiten sich die BewohnerInnen des Hauses mit den Anwälten der “Citec Immo Invest GmbH” vor Gericht um die geplante Sanierung und die darauffolgenden Mieterhöhun­gen. Die Angst vor Verdrängung ließ die Hausgemeinschaft zusammenschweißen. Sie gründeten Anfang diesen Jahres einen Verein, der die MieterInnen des Hauses vertritt. Bis zu 200% wird die Miete für die BewohnerInnen steigen, sollte die Sanierung gelingen. Für viele würde das bedeuten, dass sie ausziehen müssen. Von Anfang an forderten die MieterInnen Kommunikationsbereitschaft von den Eingentümern. Die in Wien ansässige Firma sieht dazu keinen Anlass.
(mehr…)

Prachttomate erhalten!

Infoveranstaltung, Mittwoch,16.3.2016 um 20 Uhr
im Kiezladen Friedel54 in der Friedelstr. 54

Gemeinschaftsgarten Prachttomate vor dem Aus?

Als Nutz- und Grünfläche im Herzen Neuköllns, stellt die seit fünf Jahren kollektiv betriebene “Prachttomate” einen bedeutenden ökosozialen Standort der nachbarschaftlichen Begegnung sowie des miteinander Lernens und Schaffens dar. Der Garten befindet sich aktuell im Fokus stadtplanerischer Neuordnungsbestrebungen – Sanierungsbeauftragte wollen im ersten Quartal 2016 einen Bebauungsplan erarbeiten. Damit stehen wir auf der Abschussliste, dem Gemeinschaftsgarten droht das Aus!

Ab 20h gibt es bioveganes Essen gegen Spende von der Foodcoop Schinke 09 – die sogenannte FoodCoop Cuisine (FoCu). Danach möchten wir den Garten und unsere Aktivitäten darin vorstellen, euch auf den aktuellen Stand der stadtplanerischen Vorhaben bringen und dazu ermuntern, mitzugärtern, mitzuwirken und der Verdrängung die Stirn zu bieten.

GEMEINSCHAFTSGARTEN PRACHTTOMATE
Bornsdorfer Str. 9-11, auf Höhe des U-Bahnhof Karl-Marx-Str., am Fuße des Rollbergs)

Info von
Essen und Infoveranstaltung zum Gemeinschaftsgarten Prachttomate | 16.03. | 20:00

Gemalte Botschaften

oder Wünsche zum Wochenende

Aus der Reihe „Beiträge zur politischen Meinungsbildung im Neuköllner Norden“, hier im Schillerkiez.

Welt ohne Grenzen und Papiere

Für eine Welt ohne Grenzen und Papiere / Oderstrasse

Welt ohne Grenzen und Papiere

Für eine Welt ohne Grenzen und Papiere / Okerstrasse

Ausbeutung angreifen - Rassismus entgegentreten

Ausbeutung angreifen – Rassismus entgegentreten / Oderstrasse Ecke Okerstrasse

Kein Gott kein Staat kein Vaterland

Kein Gott kein Staat kein Vaterland / Genezareth-Kirche am Herrfurthplatz




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: