Archiv für Februar 2015

Mietenprotest Friedelstr. 54

Friedelstr. 54 Mietenprotest

Mieterinnen des Haus Friedelstr. 54 protestieren gegen das Vorgehen der Hausbesitzer von der Citec Immobilien Gruppe, die mit energetischer Sanierung die Miete hochtreiben will.
Die Hausgemeinschaft Friedelstrasse 54 hat einen Blog eingerichtet Das ist ist unser Haus , um Öffentlichkeit zu schaffen. Leider ist noch nicht viel Inhalt darauf zu lesen. Einen Überblick über die Geschehnisse gibt der Artikel auf der Website der Berliner MieterGemeinschaft Friedelstraße 54 – nichts für schwache Nerven

Update 19.Februar 2015:

Inzwischen hat sich der Blog mit informativen Texten gefüllt und auch Fotos von Solidaritätsaktionen sind zu sehen. Eine Zusammenfassung aus Sicht der Hausgemeinschaft: Die Situation der Friedelstraße 54

Karl-Marx-Hostel

Der Neuköllner Norden hat wieder eine neue Attraktion. Obwohl dringend neue Wohnungen gebraucht werden, die für Geringverdiener bezahlbar sind, wurde mal wieder Wohnraum zerstört, weil sich mit einem Hostel viel mehr Knete machen lässt. Das steht nun in der Karl-Marx-Strasse 176.
Darüber berichtet ein informativer Artikel auf linksunten.indymedia von heute [B] Karl-Marx-Hostel – das neue Hostel in Neukölln , der hier auch veröffentlicht wird.

Seit einige Tagen ist es nun also klar: Die ehemaligen Wohnungen in der Karl-Marx-Straße 176, die seit Jahren großteilig leer standen, wurden von den neuen Eigentümern in ein Hostel umgewandelt. Wir wollen hier versuchen die wenigen Informationen die wir haben und durch Gespräche mit Nachbar_innen erfahren haben, aufzulisten und mit euch zu teilen, ist dieses neue Hostel doch ein weiterer Schritt zur kapitalistischen Verwertung und Ausbeutung von Neukölln und besonders dem Bereich der Karl-Marx-Straße/Karl-Marx-Platz/Rixdorf.

Wir sind uns bewusst dass es sich hierbei nicht um die beste Recherchearbeit handelt, wir sind aber auch der Meinung das die Informationen die wir haben wichtig genug sind um den Artikel zu rechtfertigen.

jüngere Vergangenheit

Wie wir durch Gespräche mit Nachbar_innen in der letzten Zeit erfahren haben, gehörte das Haus in der Karl-Marx-Straße 176 einem älteren Ehepaar, welches auch bis zuletzt im selben Haus wohnte.
Ansonsten stand das Haus mitsamt Hinterhaus in den letzten Jahren weitestgehend leer, einzig ein Anwalts-/Notarbüro befand sich im Erdgeschoss des Vorderhauses.
Während das sich das Vorderhaus die letzten Jahren immer noch in bewohnbarem Zustand befand, verfiel das kleinere Hinterhaus seit Jahren.
Nachbar_innen erzählten uns dass dies wohl dem hohen Alter der beiden Besitzer_innen und der starken körperlichen Erkrankung des Mannes anzurechnen war, während das Desinteresse ihrer Kinder, die seit Jahren nicht mehr in Deutschland lebten, sicherlich auch dazu beigetragen hat.

Vor ungefähr einem Jahr(also Ende 2013/Anfang 2014) verstarb dann der Mann an seiner Krankheit und die Frau blieb als alleinige Besitzerin des Hauses zurück.
Da sie das Haus alleine nicht instandhalten wollte oder konnte und ihre Kinder die Übernahme des Hauses ablehnten, entschied sie sich das Haus abzugeben.
In der Nachbarschaft geht das Gerücht herum, dass es sogar verschenkt wurde, was wir aber weder belegen noch widerlegen können.

(mehr…)

14. Februar: Veranstaltung Warum Besetzen?

Besetzen statt Räumen

Informations- und Diskussionsveranstaltung:
Warum es keine Alternative zu Besetzungen gibt
Samstag, 14. Februar 2015, 18 Uhr
Veranstaltungsraum in der Dachetage des Museums Kreuzberg-Friedrichshain in der Adalbertstr. 95A , U-Bhf. Kottbusser Tor

Aus stadtpolitischer Sicht sehen wir keine Alternativen als auf breiter gesellschaftlicher Basis Häuser und Gelände zu besetzen. Skandalisieren einzelner Verdrängungsprozesse, Versuche Zwangsräumgen zu verhindern und Proteste gegen Großprojekte stossen an ihre Grenzen.

Aus umweltpolitischer Sicht sehen wir keine Alternativen als auf breiter gesellschaftlicher Basis Häuser und Gelände zu besetzen. Skandalisierung der A 100 und anderer Projekte, wie Großflughafen oder Zerstörungen von Kleingärten/Brachflächen/Wildwuchs sind weitgehend erfolglos geblieben.

Aus flüchtlingspolitischer Sicht sehen wir keine Alternativen als auf breiter gesellschaftlicher Basis Häuser und Gelände zu besetzen. Die Skandalisierung der Residenzpflicht, der Errichtung von Countainerdörfern und der Europäischen Abschottungspolitik bringen keine Veränderung.

Konkrete Beispiele dafür gibt es haufenweise. Der erfolgreiche Bürgerentscheid von Mediaspree versenken war das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben wurde. Investoren haben das Ufer in Besitz genommen, privatisiert, Hochhäuser gebaut, Kommerzpaläste hingestellt. Die Politik hat nicht versagt. Sie hat nie etwas anderes gewollt.

Die Räumung des O-Platzes und die Angriffe auf die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule sind Teil einer rassistischen (Stadt-)Politik. Statt in selbstorganisierten Räumen leben zu können sollen Menschen wieder in Lager gesteckt werden. Dass bei dem Versuch, Protest zu äussern, Nahrungsmittel und Flüssigkeit über Tage hinweg entzogen werden, ist kein Versehen sondern Ausdruck der menschenverachtenden Politik.

Cuvrybrache, Gürtelstr., Tempelhof, Dragoner Areal, Olympia, A 100, … Alles hat mit allem zu tun. Wir fordern, bündnis- und strömungsübergreifend Häuser, Brachen, Baustellen und Gelände zu besetzen! Wir werden dies anhand der Häuser in der Beermannstrasse 20 und 22 am Treptower Park zur öffentlichen Diskussion stellen. Ebenfalls stellen wir die Verhinderung von Zwangsräumungen für diese Häuser zu Diskussion.

Versuche heimlich vorbereiteter Besetzungen schaffen keine große Mobilisierung und sind auf klassische Szenen beschränkt. Die öffentliche Presseberichterstattung ist nicht alles. Es bedarf breiter Gesellschaftsschichten, die solche Besetzungen offensiv mittragen. Und in großer Anzahl in der ein oder anderen Weise solche Vorhaben aktiv unterstützen. Darum glauben wir, ist es Zeit eine öffentliche Veranstaltung zu diesem Thema zu machen. Wir wollen besetzen um Großprojekte zu verhindern. Um die Ausgrenzungen von Geflüchteten zu durchbrechen. Um Wohnraum für Alle zu schaffen.

Weitere Infos: Ultimatum an den Berliner Senat

Wir Wollen Keine Spiele!

Olympiabewerbung fürBerlin 2024 verhindern!
In Berlins Schulen bröckelt der Putz, auf Straßen klaffen große Schlaglöcher, und Bäder müssen geschlossen werden. Zur Beseitigung dieser Mängel fehlt das Geld, aber für Olympia-Bewerbungen ist Geld da.

Der Berliner Senat und seine Freund*innen wollen in Berlin 2024 das große Olympia-Spektakel veranstalten. Da ihnen klar ist, dass viele Berliner*innen darauf aus guten Gründen keinen Bock haben, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) aber eine mehrheitliche Zustimmung fordert, wenn er sich im März für Berlin als deutsche Bewerberstadt entscheiden soll, hat der Senat jetzt seine große Manipulationsmaschinerie angeworfen.

Der Senat und die Olympia-Lobby geben schon jetzt Millionen für die Berliner Bewerbung und für die Propaganda aus, die uns dazu bringen soll, der Scheiße am Schluss auch noch zuzustimmen.

Die Demokratie-Simulation mittels (Online-)Umfragen, Beteiligungsverfahren, Bürgerforen etc. ist ein integraler Bestandteil der Senatsstrategie, um die Spiele des Kapitals gegen den Willen der Berliner*innen in Berlin stattfinden zu lassen. Es geht nicht darum zu fragen, ob wir die Spiele wollen! Es ihnen darum mit allen Winkelzügen ihre Profit- und Machtinteressen durchzusetzen!

Olympia heisst steigende Mieten

weitere Infos: Bündnis Olympia Verhindern

Neue Sprüche auf Wänden

aus der Reihe „Beiträge zur politischen Meinungsbildung im Neuköllner Norden“, hier im Schillerkiez und im Richardkiez.

Die Logik und das Chaos

Die Logik, ist die Logik, der herrschenden Ordnung Das Chaos ist die Liebe der Andersdenkenden / Leinestrasse

Hohe Wände saubere Miete

Hohe Wände – saubere Miete? / Leinestrasse

Solidarischer Kiez statt Gated Community

Solidarischer Kiez statt Gated Community Ausbauhaus Neukölln, Braunschweiger Str. 41

Stop Gentrification Refugees Welcome

Stop Gentrification Refugees Welcome Ausbauhaus Neukölln, Braunschweiger Str. 41




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: