Archiv für Januar 2015

Hostel Rixpack und Profitmacherei mit Flüchtlingen

Profite auf dem Rücken von Asylbewerbern im Neuköllner Hostel Rixpack in der Karl-Marx-Strasse

Am Mittwoch, den 28.1. 2015 war ein Thema in der BVV Neukölln eine Grosse Anfrage der Neuköllner Grünen zu „Menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen in Neukölln?“. Dabei ging es um die unwürdigen Umstände, unter denen 65 Personen von einem Hostel-Betreiber in drei 4-Zimmer-Wohnungen untergebracht wurden. Die Antwort findet sich in einem PDF-Dokument auf der Website des Bezirksamtes Neukölln GA_1166_menschenwuerdige_Unterbringung_Fluechtlinge_BS .

Der Blog neuköllner.net berichtet in einem lesenswerten Artikel darüber Profit auf Kosten von Asylbewerbern: Skandalöse Zustände im Rixpack , wovon wir hier die Einleitung zitieren.

„“Katastrophale Wohnverhältnisse und absolut unhygienische Zustände” und das bei ‘Mietpreisen’ von 10.000 Euro pro Wohnung: Das Rixpack Hostel in Neukölln beherbergt derzeit offenbar 51 Flüchtlinge auf Kosten des Landes Berlin. Wie sich bei einer Begehung Anfang Januar herausgestellt hat, unter unfassbaren Bedingungen.“

Update vom 1.2.2015

Inzwischen hat Stefan Richter,der Inhaber des Hostels, gegenüber dem neukoellner.net zu den Vorwürfen Stellung genommen.
“Gutmenschentum spielt keine Rolle” (31. Januar 2015).
„Er schiebt die Verantwortung auf die Flüchtlinge ab und rechtfertigt sein menschliches Versagen mit Profitstreben und rassistischen Allgemeinplätzen.“

Auch die „BZ“ berichtet Online über das Geschäft mit Flüchtlingen: Diese Bruchbude kostet bis zu 9000 Euro im Monat .

Update vom 25.2.2015

Die Berliner Grünen haben beim Abgeordnetenhaus nachgefragt und zur Antwort bekommen, dass der Senat keine Probleme sieht. Darüber informiert der Blog neukoellner.net am 24.2.2015 Flüchtlinge im Rixpack: Zumutbare Zustände? .

Buschkowsky endlich weg!

Heinz Buschkowsky,der Bürgermeister von Neukölln, tritt endlich ab. Er beantragt seine Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit, nächste Woche soll der letzte Arbeitstag als Bürgermeister sein. Weiteres in der Bild, dem Verlautbarungsorgan von Buschkowsky: Heinz Buschkowsky tritt ab!

Heinz Buschkowsky

Zum Rassismus dieses Bürgermeisters eine Pressemitteilung des RAV Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. vom 17.11.12 Das Problem heißt Rassismus!

Zur „Würdigung“ der Tätigkeiten dieses Mannes weitere Texte auf diesem Blog Zu Buschkowsky

Anregungen per Sprühdose

Neues aus der Reihe „Beiträge zur politischen Meinungsbildung im Neuköllner Norden“, hier im Schillerkiez.

Work Consume Die

Work Consume Die, Lichtenrader Strasse

Alles muss kaputt sein

Alles muss Kaputt sein, Lichtenrader Strasse

Träum Mal

Träum Mal, Lichtenrader Strasse

Nationalismus raus aus den Köpfen

Nationalismus raus aus den Köpfen, Okerstrasse

Lasst uns nicht wie Sklaven leben

Lasst uns nicht wie Sklaven leben, Okerstrasse

Mieter_innentreffen Schillerkiez 27. Januar 2015

Hiermit wollen wir euch/ Sie zu unserem ersten offenem Mieter_innentreffen am
Dienstag, den 27. Januar 2015 in der Mahlowerstr. 27 um 20.00 Uhr
einladen. Dies wurde auf der der letzten Stadtteilversammlung am 14.12.2014 in der Langen Nacht beschlossen .

Das Treffen will den Austausch fördern, um sich besser kennen zu lernen und gegenseitigen Hilfe bei konkreten Auseinandersetzungen mit Vermietern und ihren Hausverwaltungen anbieten. Ärgernisse gibt es immer noch genug. Mangelende Information und Kommunikation sowie der Austausch waren ein wichtiger Punkt auf der letzten Stadtteilversammlung. Dem wollen wir versuchen eine Plattform zu geben. Das ist wichtig, um hier in Kiez Probleme mit der Wohnung, der hohen Miete, der Verdrängung mitzubekommen und sich dann zusammen zu überlegen, was wir tun können.

Stadtteilgruppe NK 44
Stadtteilsprechstunde Schillerkiez

Mieterrrechte gemeinsam durchsetzen

Soli-Abend für Flüchtlinge 24. Januar

Soli-Abend für Flüchtlinge

Solitresen mit leckeren Cocktails Knabbbereien und dem sonstigen Getränkeangebot zur Unterstützung von Flüchtlingen aus dem O-Platz-Umfeld.




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