Archiv für Dezember 2014

Wacht auf gegen Nazis

Neues aus der Reihe „Beiträge zur politischen Meinungsbildung im Neuköllner Norden“, hier im Schillerkiez.

Wacht auf gegen Nazis

Dazu zwei aktuelle Meldungen von Spiegel Online von heute:
Protest-Märsche: De Maizière zeigt Verständnis für Pegida-Demonstranten .
Hakenkreuz-Schmierereien am Tatort: Unbekannte legen Feuer in Flüchtlingsunterkünften .
Die einen reden und die andern handeln, und jeder weiss, das eine hat mit dem anderen natürlich nichts zu tun.

Ein Freund der Verdrängung geht

und das ist gut so!

In der heutigen gedruckten Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit steht ein Interview, in dem der ehemalige Regieremnde Bürgermeister Wowereit folgende Sätze von sich gibt:

„Wir haben viel Geld in die Renovierung von Häusern gesteckt, und siehe da: In Bezirken wie Neukölln ist eine neue soziale Mischung entstanden. Das Perverse ist jetzt, dass diese Erfolge unter dem Titel Gentrifizierung diffamiert werden.“

Fliegende Weihnachtskugel im Schillerkiez

Aus dem Polizeiticker von heute:

Mitarbeiter des Ordnungsamtes attackiert

Polizeimeldung Nr. 2917 vom 09.12.2014
Neukölln
09.12.2014
Thema: Polizei

Heute Vormittag wurden im Ortsteil Neukölln zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes attackiert. Gegen 10.40 Uhr kamen sie zu ihrem in der Allerstraße geparkten Dienstauto. In diesem Augenblick warf ein Unbekannter aus einem Wohnhaus eine mit roter Farbe gefüllte Weihnachtskugel auf das Autodach. Als die Weihnachtskugel zersprang, wurde die 56-jährige Angestellte durch herumfliegende Glassplitter leicht im Gesicht verletzt. Ihr 48 Jahre alter Kollege blieb unverletzt. Die Farbe beschädigte außerdem den Wagen des Ordnungsamtes. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.“

Quelle:
Mitarbeiter des Ordnungsamtes attackiert .

Stadtteilversammlung in Nord-Neukölln am 11. Dez. 2014

Einladung zur Stadtteilversammlung in Nord-Neukölln

Zu viel Ärger – zu wenig Wut. Das war das Motto der Lärmdemonstration durch Neukölln im Oktober, und daran wollen wir nun anschließen. Denn zu viel Ärger gibt immer noch. Die Mieten steigen in immer neue Höhen – unter 10€ ist hier im Kiez fast nichts mehr zu bekommen, und auch das städtische Wohnungsbauunternehmen Stadt & Land nimmt in den von ihnen neu zugekauften Häusern gerne Mieten, die weit über dem Mietspiegel liegen. Auch Modernisierungsankündigungen werden immer wieder dazu genutzt, um Mieter_innen zu vertreiben. Wie es mit dem Tempelhofer Feld nach dem gewonnenen Volksentscheid weiter geht, ist immer noch offen. Aber auch aktuelle Konflikte mit Hausbesitzer_innen sollen zur Sprache kommen. Wir wollen zum Jahresabschluss noch einmal ein Forum zum Austausch anbieten. Die Stadtteilversammlung lebt, wie sich schon in der Vergangenheit gezeigt hat, von den Beiträgen vieler Bewohner_innen hier aus dem Kiez.

Deshalb kommt zur Stadtteilversammlung:

am Donnerstag, den 11.12. um 19.00 Uhr in der „Langen Nacht”
(Weisestr. Ecke Selchower Straße)

Inputs:
Einschätzung zur Lärmdemonstration und wie weiter?
Was wird mit dem Tempelhofer Feld?
Vorstellung von aktuellen Konflikten

Stadtteilgruppe 44_ rund um die Hermannstrasse und Stadtteilsprechstunde Schillerkiez via Nachrichten aus Nord-Neukölln

Stadtteilversammlung Nord-Neukölln 11.12.2014

Ganz normale Verdrängung

Das Bündnis Zwangsräumung Verhindern war am letzten Wochenende auf dem Neuköllner Flohmarkt am Maybachufer unterwegs um den Besuchern zu zeigen, was Verdrängung konkret bedeutet.

Mireille,61, Verdrängung in Neukölln

Aus dem Bericht Mireille, 61: Eine ganz normale Verdrängung

Was bleibt nach 34 Jahren Leben im Kiez? Diese Frage veranschaulichten wir vergangenen Sonntag auf dem angesagten Flohmarkt am Neuköllner Maybachufer. Mireille, seit langem aktiv im Bündnis Zwangsräumung Verhindern, muss von „Kreuzkölln“ nach Rudow ziehen und kommt damit einer Zwangsräumung zuvor. Der Vermieter hatte kein Nachsehen. Klar, kann er doch jetzt die Miete für die Wohnung in der Nähe der Schönleinstraße glatt verdoppeln.

Mit Mireille, ihren letzten Sachen, einem Megaphon und vielen Flyern ging es dann zu dem Ort, der für das hippe Kreuzkölln steht. Mireille ist gerne auf dem Flohmarkt und freut sich über die vielen Neuankömmlinge im Kiez. Sie selbst muss jetzt gehen.

Hier weiterlesen: Mireille, 61: Eine ganz normale Verdrängung




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