Archiv für Oktober 2013

Solidarität mit Flüchtlingen

Plakatiert im Schillerkiez:

Solidarität mit Hungerstreik der Flüchtlinge

Weitere Infos :
Refugee Struggle For Freedom
(B) Lage der Hungerstreikenden spitzt sich zu – Aktionen zum Tag X
(B) Wenn nicht jetzt, wann dann? Für eine aktive Solidarität mit den Geflüchteten!

Rebellische Städte

Vor und zur Diskussion gestellt:
Das neue Buch von David Harvey „Rebellische Städte“

Referent: Karl-Heinz Schubert (AKKA)

Montag, 21. Oktober 2013 um 20 Uhr
Stadtteil- und Infoladen Lunte
Weisestr. 53 – 12049 Berlin

In seinem im Mai 2013 erschienenen Buch „Rebellische Städte“ schlägt Harvey vor,die sozialen Kämpfe im urbanen Raum mit dem Ziel zu führen, die „Stadt“ in eine „sozialistische“ zu transformieren und durch einen „sozialistischen Städtebund“ den „Sturz der Macht der kapitalistischen Wertgesetze auf dem Weltmarkt“ herbeizuführen.
In der Buchvorstellung wird es zunächst darum gehen, nachzuzeichnen wie David Harvey im Hinblick auf diese strategische (Neu-) Orientierung argumentiert und wie er seine Begründungen aufbaut.Hier muss hervorgehoben werden, dass Harvey den städtischen Kampf nicht auf dem Wohnungskampf reduziert.Zur Diskussion gestellt wird Harveys Sicht der städtischen Klassenstruktur und der damit zusammenhängenden Frage nach der politischen Wirksamkeit von Verteilungskämpfen, die im Rahmen von Harveys strategischem Ziel Vorrang haben.

Weitere Infos:
Das neue Buch von David Harvey „Rebellische Städte“

Friede den Hütten, Krieg den Palästen

Solidemo für Flüchtlinge 16. Oktober

entnommen aus: stressfaktor.squat.net

Solidarität mit Flüchtlingen in Hamburg, Berlin und überall. Wo in Hamburg in einer beispiellosen Riesen-Razzia gezielt rassistische Kontrollen zum Auffinden und zur „Rückführung“ von Flüchtlingen genutzt werden, wo in Berlin die Menschen lieber verhungert werden lassen, als das menschenunwürdige Asylsystem anzutasten und wo vor Lampedusa in dem verzweifelten Versuch das europäische Festland zu erreichen, dank FRONTEX und der rassistischen EU-Mauer-Politik hunderte Flüchtlinge sterben, da muss man auf die Straße gehen und seiner Wut gegenüber diesen menschenverachtenden Zuständen freien Lauf lassen. Unangemeldet – unkontrolliert – spontan – widerständig.

Mittwoch, 16. Oktober 2013
Lausitzer Platz, 20.00 Uhr

Nutzt alle Kanäle, um die Information zu verbreiten. Kommt pünktlich, kommt entschlossen und lasst euch nicht auseinanderbringen. Bringt Transpis, bringt Seile, bringt Pyros, übernehmt Verantwortung und steht zusammen!

weitere Informationen auf:
[B] HEUTE! Solidemo für Flüchtlinge und Hamburg

Ferienwohnungen zu Flüchtlingsunterkünften

Mieter aller Länder 19. Oktober

Ein Aufruf, der gerade herumschwirrt.
Auch im Schillerkiez und im Körnerkiez gibt es leerstehende Häuser, Wohnungen und leerstehende Läden.

Mieter aller Länder 19. Oktober

Am 19. Oktober 2013 finden in zahlreichen europäischen Ländern kreative Aktionen des zivilen Ungehorsams statt. Wir machen mit!

Kommt zusammen – nutzen wir den Tag, unsere Kämpfe gemeinsam auszuweiten!

Wir sind die Stadt!
Wir gestalten die Stadt!
Wir sind ziemlich viele!
Twitter: #19o

Widerständige Initiativen kämpfen in allen europäischen Ländern dagegen an, wie sich Privatisierung, neoliberale Politik und Finanzialisierung auf die Wohnungsmärkte auswirken. Auch wenn die Probleme verschiedene Formen annehmen, so liegt ihnen doch ein gleiches System zugrunde. Darauf wollen wir am 19. Oktober 2013 die Aufmerksamkeit lenken und zugleich mit unseren Aktionen diese menschenfeindliche Normalität angreifen.

Wir lassen uns nicht vereinzeln von neoliberalen Strukturen und kapitalistischen Ausbeutungsmaschinen. Gemeinsam als Mieter_innen und andere Betroffene der Wohnungskrise kämpfen wir für ein bedingungsloses Recht auf Wohnen – als Station auf dem Weg zur Aufhebung des kapitalistischen Gesellschaftsregimes. Wir wollen nicht länger nur reagieren, wir handeln offensiv:

Holen wir uns die Stadt zurück!

Deshalb planen wir und rufen auf zu Aktionen:

gegen die kapitalistische Verwertung unserer Städte
gegen die neoliberale Aufspaltung unserer Gesellschaft
gegen die Einpferchung in isolierende, dunkle Räume und Lager
gegen falsche Solidarität entlang nationaler Grenzen
für die Vergemeinschaftung von Wohnraum
für die Synthese unserer Kämpfe
für menschenwürdiges Wohnen für alle
für die Solidarität aller Betroffenen

Leerstand besetzen! Wohnungen in Mieterhand! Spekulanten vertreiben!

Am Dienstag den 15. Oktober findet die Veranstaltung: „Wohnen in Europa – geteilte Probleme, gemeinsame Kämpfe #19o“ statt.

15.10.2013 | 18:30 Uhr
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135
Raum H – 0111

Weitere Informationen:
European Day of Action for Housing Rights

Akelius First Class nur 14 Euro

Es gibt immer wieder neue Höhepunkte an unverschämten Mietforderungen. 14,08 Euro pro m² Kaltmiete will die Immobilienfirma Akelius für eine Wohnung in der Schillerpromenade 25 haben. Der eh schon zu teure Mietspiegel 2013 sieht für diese Gegend eine Kaltmiete um die 6 Euro vor. Die Wohnung liegt im Erdgeschoss des Seitenflügels und hat 34 m². Die Gesamtmiete ohne Heizkosten soll 560 Euro betragen. Für eine weitere Wohnung im 1. Stock mit 35,7 m² wird eine Gesamtmiete ohne Heizkosten für 500 Euro verlangt, macht eine Kaltmiete von 13,99 € pro m².

Darauf macht folgender Flyer aufmerksam:
14 Euro Kaltmiete im Schillerkiez verlangt

Die beiden Wohnungen können übrigens am Sonntag, den 13. Oktober 2013 um 13 Uhr besichtigt werden.

Zu der Firma Akelius:
In einem Hintergrundartikel des Mieterecho 361 / Juli 2013 Perspektivwechsel in Neukölln ist folgendes zu lesen:
„Die vom Steuersparspezialisten Roger Akelius gegründete und seit 2006 in Deutschland aktive Gesellschaft fährt auf dem Berliner Wohnungsmarkt Renditen ein. In den letzten Jahren erstand das schwedische Unternehmen rund 7.000 Wohnungen in Berlin, davon über 240 in Neukölln. Bei der ersten Gelegenheit werden diese aufgewertet – im Akelius-Jargon: „Akelius First Class“. Als solche gehen sie für 10 Euro/qm und mehr auf den Wohnungsmarkt.“
Die Akelius GmbH besitzt neben dem obigen Haus noch zwei weitere in der Allerstrasse und sie sind dabei, weitere im Norden Neuköllns zu kaufen.




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