Archiv für Juni 2013

Plakatausstellung Mietkämpfe

Die Berliner Mietergemeinschaft präsentiert eine Ausstellung „Fata Morgana eines Wohnungssuchenden“ :
Wohnungsnot und Mieterkämpfe im Plakat – Beispiele aus den 70er und 80er Jahren
Gezeigt werden Plakate aus den 70er und 80er Jahren vom 13. Juni bis zum 29. August 2013.
Die Eröffnung mit dem Künstler Kurt Jotter ist am
Donnerstag, den 13. Juni um 19 Uhr in der Sonnenallee 101, Berlin – Neukölln.

Die Öffnungszeiten danach sind:

Montag 13 – 18 Uhr
Dienstag 10 – 18 Uhr
Mittwoch 13 – 19.30 Uhr
Donnerstag 10 – 18 Uhr
Freitag 10 – 17 Uhr

Demo gegen Mietausbeutung Neukölln 1989

Mieterversammlung MV 1973

Die beiden Plakatabbildungen stammen aus dem Buch „vorwärts bis zum nieder mit – 30 jahre plakate unkontrollierter bewegungen“ . Auf der Website zum Buch plakat.nadir.org können über 8000 Plakate gesucht und angesehen werden.

Infoplakat für Mieterinnen – Version 3.0

Die viel beachtete und auch viel fotografierte Hauswand Herrfurthstrasse Ecke Weisestrasse mit dem Infoplakat „Mietererhöhung, Modernisierung – Was Tun?“ wurde im Mai „gesäubert“ Der Schillerkiez wird sauber . Am vergangenen Wochenende wurde das Infoplaklat wieder angebracht, mittlerweile ist es die dritte Version. Wir hoffen auf lange Haltbarkeit.

Infoplakat für Mieterinnen Schillerkiez

Tarsap-Büro auch weg

Die Firma Tarsap-Immobilien ist für ihre rigorosen Methoden gegenüber Mietern bekannt. Ihr Geschäft ist der billige Kauf von Häusern, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen und die Verdrängung der Bewohner. Ein Beispiel der letzten Zeit sind die Vorgänge um das Haus Allerstrasse 37, die auf einem Blog von Hausbewohnern dokumentiert werden Tarsap – der sanfte Sanierer? . Nun musste das Vorortbüro der Firma in der Lichtenrader Str. 49 aufgeben, der Laden ist zu, das Firmenschild entfernt. Dazu gibt es noch Gerüchte, dass Uwe Piehler, dert eigentliche Chef des Unternehmens, sich auf unbestimmmte Zeit in die Dominikanische Republik verzogen hat. Praktischerweise kommt seine Ehefrau von dort.

Tarsap Büro weg

Mahnwache in Gedenken an Burak Bektas

Aufruf der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak:

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Mahnwache in Gedenken an Burak Bektas
“Rassismus – wieder das Motiv?”

5. Juni 2013 // 15-18 Uhr
vor den Gropiuspassagen
(Johannisthaler Chaussee, Berlin-Rudow)
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Burak wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 gegenüber vom Krankenhaus Neukölln ermordet. Wir rufen Euch zur Solidarität mit der Familie und den Freunden von Burak auf. Wir werden nicht schweigen, denn die rassistische NSU-Mordserie könnte als Vorbild gedient haben: Ist Rassismus wieder das Motiv?

Nach der erfolgreichen Demonstration mit über 500 Teilnehmenden zum Jahrestag des Mordes an Burak, plant die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak neue öffentliche Aktionen: Zu jedem fünften des Monats wird an wechselnden Orten in Berlin eine Mahnwache in Gedenken an Burak stattfinden.

Mit den regelmäßigen Mahnwachen wollen wir die Erinnerung an Burak wachhalten und darauf hinweisen, dass der Täter noch immer nicht gefasst ist. Wir werden den Druck auf die Ermittlungsbehörden erhöhen, Passantinnen und Passanten informieren und hoffen dass der Täter nervös wird und sich stellt. Wir werden auch an unbequemen Orten im Berliner Stadtbild auftauchen: Wir werden nicht schweigen, bis der Mord aufgeklärt ist! Wir werden den Mord nicht vergessen!

Die erste Mahnwache findet am 5. Juni 2013 von 15-18 Uhr vor den Gropiuspassagen (Johannisthaler Chaussee) in Berlin-Rudow statt.

Die Orte der zukünftigen monatlichen Mahnwachen werden immer im Voraus auf der Homepage der Initiative und via Facebook veröffentlicht:
burak.blogsport.de / www.facebook.com/burak.unvergessen – dort gibt es auch immer aktuelle Informationen.

In der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak haben sich Angehörige und Freunde Buraks, antirassistische und antifaschistische Gruppen und engagierte Personen aus Neukölln zusammengeschlossen.




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