Archiv für Februar 2013

Tarsap im Visier

Die Immobilienfirma Tarsap gerät mal wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und das ist auch gut so.
In der neuen Ausgabe Februar 2013 des Mieterecho der Berliner Mietergemeinschaft informiert der Artikel Tarsap – der sanfte Sanierer? über die Machenschaften der Firma in der Allerstrasse 37 im Neuköllner Schillerkiez: „Während die Kritik an der Neuköllner Immobilienfirma nicht abreißt, betont das Unternehmen seine soziale Ader“.
Die Deutsche Welle hat am 12. Februar in ihrem Wirtschaftsmagazin „made in germany“ einen guten Beitrag zum Thema „Immobilienmarkt Berlin – explodierende Kaufpreise und Mieten“ ausgesendet. Darin kommen Immobilienmakler Ziegert, Käufer und ein Mieter aus der Allerstr 37 zu Wort.
Made in Germany – Das Wirtschaftsmagazin und der Filmbericht auf Youtube .

Mieter aus der Allerstrasse beschreiben auf ihrem Blog die Mangelnde Transparenz für Mieter von Eigentumswohnungen .

Zwangsräumung in Reinickendorf am 27. 2. verhindern

Pressemitteilung, Berlin, den 22.02.2013

Am Mittwoch, den 27.02.2013 droht die Zwangsräumung der schwerbehinderten 67-jährigen Rosemarie F. aus Reinickendorf. Das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ versucht diese Räumung im Vorfeld zu verhindern. Am Tag der möglichen Räumung ist eine Kundgebung angemeldet.
9 Uhr Aroser Allee 92 in Berlin Reinickendorf

Zur Abwendung der Räumung hat das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ von Politikern und öffentlichen Personen konkrete Unterstützung eingefordert. Zusammen mit Rosemarie F. haben Aktivist_innen den Sozialstadtrat von Reinickendorf und die Eigentümerin der Wohnung besucht.

Rosemarie F. ist durch Presseberichte auf das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ aufmerksam geworden und bat dieses um Hilfe. Sie bezieht Rente vom Amt für Grundsicherung. Sie wohnt zur Miete in einer Eigentumswohnung. Die Miete wird direkt vom Amt für Grundsicherung an die wechselnden Eigentümer_innen überwiesen. Durch Eigentümerwechsel, Krankheit und Krankenhausaufenthalte ist die Miete nicht rechtzeitig gezahlt worden. Dies führte zu Kündigung und zum Räumungstitel. Ein Eilantrag auf Räumungsschutz (Vollstreckungsschutz) ist beim Amtsgericht Wedding, Brunnenplatz 1 in 13357 Berlin eingereicht.

Rosemarie F. ist anerkannte politisch und konfessionell Verfolgte in der DDR und seit einem Wirbelsäulenbruch schwerbehindert. Ihr Arzt attestiert, dass„…der Streß einer Wohnungsräumung der Patientin absolut nicht zumutbar…“ ist. In Spanien kommt es wegen Zwangsräumungen in letzter Zeit vermehrt zu Selbstmorden.
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Protest gegen Jobcenter Neukölln 25. Februar

Ein Aufruf der Initiative Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln

Aam Montag, dem 25.02. führen wir in der Zeit von 8.00 – 12.00 Uhr eine (kleine) Kundgebung vor dem Jobcenter Neukölln durch..
Unter dem Motto »Couching statt Coaching« wollen wir zum einen die neuste Aktivierungsstrategie des Berliner Senats thematisieren, jeder_m ALG2-Empfänger_in einen persönlichen Coach zur besseren Integration in den Arbeitsmarkt zur Seite zu stellen. Zum anderen wollen wir mit einer Meckerecke und einer Couch Raum für gemeinsame Gespräche und Austausch schaffen.

Die Kundgebung ist unser Versuch wieder eine kontinuierliche Präsenz direkt am Jobcenter zu etablieren. Dazu möchte wir euch herzlich einladen.

Initiative Zusammen! Gegen das Jobcenter Neukölln

Der ungesühnte Mord an Burak B.

Die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. veröffentlichte am 13. Februar 2013 eine Pressemitteilung, die wir hier dokumentieren:

– P R E S S E M I T T E I L U NG -

Berlin-Neukölln – Am Donnerstag, dem 14. Februar 2013, wäre Burak B. 23 Jahre alt geworden: Initiativen kritisieren massiv das Vorgehen von Polizei und Staatsanwaltschaft und fordern Aufklärung über den Stand der Ermittlungen im Mordfall Burak B.

Burak B. wurde in der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 um 1 Uhr morgens erschossen, Alex A. (16) und Jamal A. (17) vom selben Täter lebensgefährlich verletzt. Der nach wie vor unbekannte Täter näherte sich der Gruppe Jugendlicher, die an einer Bushaltestelle gegenüber dem Krankenhaus Neukölln saßen. Der Täter gab aus einer Handfeuerwaffe gezielte Schüsse auf die Gruppe ab. Die Überlebenden beschrieben den Täter als ca. 1,80 Meter groß, weiß, mit einem Kapuzenpullover bekleidet und 40-60 Jahre alt.

Seit der Mordnacht sind 10 Monate vergangen. Über die Ermittlungen der Polizei hat die Öffentlichkeit seitdem nur erfahren, dass sie sich bereits zu Beginn öffentlich für ihre Informationspolitik entschuldigen musste, da die Familie erst nach eigenen Bemühungen vom Tod Buraks erfahren hatte. Diese katastrophale Informationspolitik hält bis heute an. Es wird zwar bekanntgegeben, dass Hinweise bei der ermittelnden Polizei eingegangen seien, mehr allerdings auch nicht, außer dass „in alle Richtungen“ ermittelt werde. Das Vertrauen in die staatlichen Organe, diesen brutalen Mord aufklären zu wollen, schwindet immer mehr. Der Mord jährt sich in wenigen Wochen das erste Mal.

Die Öffentlichkeit – und vor allem die Angehörigen – haben ein Recht darauf, zu erfahren, was die Polizei und Staatsanwaltschaft in der bisherigen Zeit unternommen haben, um den Mord an Burak B. und die versuchten Morde der Nacht vom 4. auf den 5. April 2012 aufzuklären.
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Videos Zwangsräumung 14. Februar

Es gibt ein erstes Video zur heutigen Zwangsräumung in der Lausitzer Str. 8 mit dem Titel “ Staatsgewalt dient Immobilien-Spekulanten“.

Ein zweites Video von Leftvision „Zwangsräumung um jeden Preis – Widerstand wächst“




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