Archiv für November 2011

Die verdammte Miete ist zu hoch!

antiGen Neukölln & Stadtteilinitiative Schillerkiez proudly present:

„Die verdammte Miete ist zu hoch!“

29/11/2011 19:00 Uhr LiMBUS EUROPAE (Kienitzer Str./Weisestr.)

+++ Endlich! Ergebnisse unserer Umfrage zu steigenden Mieten in den Kiezen rund um die Hermannstraße

+++ Nach der Wahl: Wohnungsmarkt und -politik. Ein Ausblick von Joachim Oellerich, Berliner MieterGemeinschaft

+++ Was tun? Aussichten von Mietkämpfen und Erfahrungsberichte aus dem Kiez und der Stadt. Diskussion mit euch allen.

Die ausführliche Einladung:
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Tipps für Mieter

Wandplakat an der Ecke Weisestrasse/Herrfurthstrasse:

Wandplakat mit Infos für Mieter / Schillerkiez

„Von Neukölln bis Bukarest“

Romantisieren, Diskriminieren, Hetzen, Vertreiben
Veranstaltung zu Antiziganismus am Mittwoch, den 23. November

Rassismus bestimmt nach wie vor maßgeblich das soziale und politische Verhältnis von Nicht-Roma und Roma gleicher Staatsbürgerschaft. In allen Gegenden Europas zeigt sich: Roma werden stigmatisiert und entrechtet. Bürgerrechte werden Roma zumeist nur eingeschränkt zuerkannt. Ein rechtlicher Schutz als Minderheit, soweit vorhanden, greift nicht.

In Berlin zeigt dies auch der Umgang mit Roma im Stadtteil Neukölln. Gesellschaftlicher und behördlicher Umgang ist von rassistischem Denken, Diskriminierung und Ausgrenzung geprägt. Zwang zu Integration scheint ganz oben auf der politischen Agenda zu stehen, ansonsten wird abgeschoben wie in Deutschland, ghettoisiert wie in Rumänien oder vertrieben wie in Frankreich.

Mit fortschreitender Umsetzung der EU-Osterweiterung sind in Deutschland lebende Roma auf diskriminierende Weise in den Fokus geraten: Von Bukarest nach Neukölln kämen sie, von Rumänien und Bulgarien, jeden Tag mehr.

Anlässlich des Erscheinens der ZAG 59 „Antiziganismus in Europa“ wollen wir mit der Veranstaltung „Von Neukölln bis Bukarest“ auf die rassistischen Zustände von „Neukölln bis Bukarest“ aufmerksam machen und gemeinsam mit Diskutant_innen und Publikum die Möglichkeiten solidarischen Handelns ausloten.

23. November 2011

Ort: „Tristeza“ Cafe-Bar, Pannierstraße 5, 12047 Berlin

Beginn 19:30 Uhr

Auf dem Podium:
George Caldararu – Roma-Aktivist
N.N. – Forum Antiziganismuskritik

Veranstalterinnen:

ARI (Antirassistische Initiative und ZAG (Antirassistische Zeitschrift)

Kurzmeldungen aus dem Schillerkiez

Kein Campingplatz im Trendbezirk
Den geplante Campingplatz von Tentstation auf dem alten Friedhofsgelände zwischen Hermannstrasse und Tempelhofer Feld wird wohl nicht realisiert. Offenkundig hat der laute Protest auf einer Infoveranstaltung am 8. September die Betreiber doch abgeschreckt.

Eigentumswohnungen zum „Schnäppchenpreis“
Die Firma Lucon Immobilien will in der Kienitzer Strasse 111 modernisieren und das Haus auf einen „zeitgemäßen, modernen Standard“ bringen. Dabei soll im Vorderhaus eine Maisonnette-Wohnung im 4. Stock und im Dachgeschoss entstehen, die mit ihren 153 m² für 398.000 Euro verkauft werden soll. Das macht einen Quadratmeterpreis von 2601 Euro, bisher sind hier ca 1000 Euro üblich. Als Begründung wird die Lage angeführt:
„Der gesamte westliche Teil von Neukölln ist wieder in den Focus der Menschen gerückt – hier bietet sich die hervorragende Chance für eine Neufindung zeitgemäßer Wohn- und Lebenskultur.“
( aus der Annonce bei Immobilienscout24 )
Am Wochenende wurden noch zwei weitere Wohnungen im Gartenhaus zu ähnlichen Preisen zum Verkauf angeboten, die sind seit Dienstag nicht mehr im Angebot.

Patensuche für Stadtteilgarten
Das Projekt Stadtteilgarten Schillerkiez auf dem Tempelhofer Feld sucht Paten. Diese Tage wird der Nutzungsvertrag mit Grün Berlin abgeschlossen und dann müssen 1000 Euro pro Jahr gezahlt werden . Da sie dies nicht allein tun können, suchen sie Menschen, die sie mit monatlichen Spenden von 5 bis 10 Euro oder mehr unterstützen. Spendenbescheinigungen sind auch möglich.

Spenden für die Nutzungsgebühren an:
Teilhabe e. V.
BLZ: 100 900 00 (Berliner Volksbank)
Kto.-Nr.: 724 070 10 00
Verwendungszweck:
Stadtteilgarten

Neue Randnotizen im November 2011


RandNotizen 6 Cover

Seit heute ist die sechste Ausgabe der „Randnotizen – Stadtteilzeitung aus dem Schillerkiez“ erhältlich. Sie wird demnächst verteilt oder kann in der Lunte, dem Syndikat usw. abgeholt werden. Die Themen sind u.a. die entstehende Mieterbewegung in Berlin mit einer Fotoseite zur Demo am 3. September und nützliche Erfahrungen aus Spanien, Berichte über Entwicklungen im Kiez und gefährliche Orte, Jugendproteste und Initiativen von Sinti und Roma.
Online als Randnotizen 6, PDF-Dokument, 3 MB

Vorwort RandNotizen 6

Hey Leute, war das ein Wahlkampf.
Hat’s euch interessiert? Nee? Uns auch nicht!
Nur soviel: Die Koalition aus Betonfraktion und Berliner Baumafia lässt nichts Gutes erahnen. Wir müssen also selbst was tun! Nach diesem Motto hat sich beispielsweise die Bürgerinitiative „100% Tempelhofer Feld“ gegründet. Ziel der Initiative: eine Vernetzung gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes (Kurz und Knackig, S.7). Selbstorganisierung erlebten wir dieses Jahr auch beim Straßenfest in der Weisestraße oder der berlinweiten Mietenstopp-Demonstration. Diese distanzierte sich sogar explizit von Parteien und dem Wahlkampf-blabla .
(Seite 5 u. 6, „Es geht voran“, „HeyHo – Let´s Go“).

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