Verdrängung in Nord-Neukölln

Auszug aus einem Artikel von Welt Online vom 21.1.2011 Von Absteigern und Aufsteigern über den neuen Bericht zum Monitoring Soziale Stadt in Berlin:

„insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit in den Straßenzügen an der Hasenheide ist gesunken, der Anteil der Langzeitarbeitslosen geht zurück. Ein Trend, den Monika Freis bestätigen kann. Die Leiterin der Integrations-Kita an der Hasenheide spricht von einer „schlagartigen Veränderung“. Seit der Schließung des Flughafens Tempelhof habe es eine massive Wanderungsbewegung gegeben. „Ich habe den Eindruck, dass viel mehr gut situierte Bürgerfamilien und junge Studenten nach Nord-Neukölln ziehen, genau wie Familien aus Westeuropa“, sagt die 52-Jährige. Dies erklärt sie sich vor allem durch die vielen billigen und attraktiven Wohnungen im Kiez. Das typische Publikum sei hingegen verdrängt worden. Vor fünf Jahren habe der Anteil an Kindern mit nichtdeutscher Herkunftssprache in der Kita bei 90 Prozent gelegen. „Derzeit haben bei 180 Kindern 103 Kinder Eltern mit Migrationshintergrund.“





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