Nord-Neukölln Hype international

Nicht nur in Berlin wird Nord-Neukölln, speziell der Reuterkiez und zunehmend auch der Schillerkiez, weiter als der neue Szene-Kiez hochgejubelt. Auch in internationalen Medien werden bestimmte Bereiche des Bezirks angepriesen.

Die New York Times veröffentlichte am 24.Oktober 2010 in ihrem Reiseteil einen Fotobericht In Berlin, a Creative Wave . Er beschäftigt sich schon nicht mehr mit dem Reuterkiez, sondern hat bereits den Richardkiez im Visier und schreibt:
„Berlin´s gritty, working-class Neukölln district, settled nearly 300 years ago by (actual) Bohemians fleeing religious persecution, is once again a destination for (modern) bohemians — this time, thanks to artists fleeing rent hikes elsewhere in the city.“

Das englische Lifestyle-Magazin „Monocle“ beschreibt in der November-Ausgabe 2010 die Aussichten für Immobilien-Fans Property Prospectus: Neukölln – Berlin :
„Northern Neukölln now attracts international creative types who are looking for local colour, generous space and cultural diversity.“
Leider ist der Text nicht online. Aber der Titelstory der Zitty 26/2010 Wie viele Kreative verträgt die Stadt? können wir entnehmen:
„Welches Marktpotenzial das symbolische Kapital der Kreativität mit sich bringen kann, zeigt die aktuelle Ausgabe von der englischen Zeitschrift „Monocle“: In dem Artikel „Berlins new creative district“ geht es um Neukölln. Künstler, Fotografen und Journalisten werden vorgestellt, ein paar Cafés empfohlen. So weit, so cool. Am Ende stehen die Quadratmeterpreise im Bezirk, die viel billiger seien als in Mitte. Und der Tipp eines Maklers: Führen Deutschsprachige die Kaufverhandlungen, sinken die Preise. Mit der Nachfrage auf dem Immobilienmarkt steigt auch die Drastik der Unmutsäußerungen derjenigen, die sich davon bedroht fühlen.“





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