Archiv für Juli 2010

Stadtentwicklungskonzept Berlin 2020

Auszug aus der Juni-Ausgabe der Randnotizen:

Die „Kreative Klasse“ und das Ende der Versprechungen für die Proletarisierten
In der ersten Ausgabe der Randnotizen stellten wir die These auf, dass die Kritik der kapitalistischen Verhältnisse nach wie vor zwingender Bestandteil von Stadtteilinitiativen bleibt. Im Folgenden wird versucht darzustellen in wieweit das 2004 erschienene „Stadtentwicklungskonzept Berlin 2020“ lediglich ein Steuerungsinstrument zur Verbesserung der kapitalistischen Verwertung ist und welche weitere Verschärfung dies für die Lebenssituation der Proletarisierten zum Resultat haben wird. Die Abhängigkeit der Steuereinnahmen vom wirtschaftlichen Erfolg lässt es fraglich erscheinen, ob eine alternative politische Steuerung überhaupt gewollt ist. Diesem Artikel sollen weitere folgen, die sich mit den „politischen Alternativen“ zu den derzeitigen Gentrifizierungstendenzen auseinandersetzen.

Der ganze Artikel ist nachzulesen auf der Website von Trend Online Stadtentwicklungskonzept Berlin 2020 .

Die einzelnen Artikel der Randnotizen 2 werden nach und nach Online gestellt.

Strassenfest Weisestrasse 21. August

Strassenfest 21.8.
Wir bleiben alle hier!
Am Samstag den 21. August 2010 findet nach vier Jahren wieder ein selbstorganisiertes, unabhängiges Strassenfest in der Weisestrasse statt. Im Bereich von Selchower- und Herrfurthstrasse gibt es zwischen 14 und 22 Uhr Essen und Trinken, Kinderprogramm, jede Menge Infos, politische Filme und Diskussionsveranstaltungen in der Lunte, später After Show Party im Syndikat.
Als Live-Acts auf der Bühne stehen bisher fest:
Berlin Boom Orchestra (Ska Reggae), YOK (Pocketpunk mit Quetsche), TFS (Rap), Müllsch (Punk) + Special Guests

Das Vorbereitungstreffen ist alle 2 Wochen montags um 20 Uhr im Stadtteilladen Lunte Weisestrasse 53. Das nächste Treffen ist am 26.Juli.

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Randnotizen Ausgabe 2

Randnotizen 2 Titel

Inzwischen ist die zweite Ausgabe der „Randnotizen – Stadtteilzeitung aus dem Schillerkiez“ erschienen. Sie ist im Stadtteilladen Lunte, im Syndikat und vielen Läden im Kiez kostenlos erhältlich.

Aus dem Vorwort:
Wir erleben bewegte Zeiten.
Der „soziale Frieden “ gerät immer mehr in Bedrängnis. Mit immer lauterem Krisengeschrei, werden schon wieder die Messer gewetzt für neue Einschnitte in die sozialen Sicherungssysteme ( unter anderem pauschale Mietobergrenzen für Hartz IV ). Bei den kleinsten Aktionen gegen die herrschende Politik wird die Staatsgewalt aufgefahren, wie z.B. bei der Öffnung des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Hier gilt immer noch, was wir in der Ausgabe Nr. 1 geschrieben haben: Die Mißstände sind Zustände, und die gilt es zu kritisieren und zu verändern. Wir sagen: Probleme müssen an ihren Wurzeln bekämpft werden, weshalb für uns die Kritik der kapitalistischen Verhältnisse nach wie vor ein zwingender Bestandteil von Stadtteilinitiativen bleibt.
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