Auf Immobilien-Jagd

Der Run von Immobilienfirmen auf Häuser im Norden Neukölln geht weiter. Ein Haus im Schillerkiez bekam innerhalb einer Woche im Oktober gleich drei Angebote, von der Werner Kühn Immobilien GmbH , der M.A.R.T.E.L.L. Grundstücksgesellschaft und dem Spezialisten für Luxus-Immobilien, Engel & Völkers Berlin .

Auf Immobiliensuche in Neukölln

Martell sucht Liegenschaften in Neukölln

Beim Klick auf die Fotos gibt es eine grössere Version.

Solidarität mit Flüchtlingen!

Aufruf vom Bündnis Zwangsräumung Verhindern

Jetzt Aufruf unterschreiben:
Geplante Räumung der Gerhart Hauptmann-Schule in Kreuzberg: Wir stellen uns quer!

Unterzeichnet den Aufruf und haltet euch bereit für Protest und Widerstand gegen die Räumung der #Ohlauer Schule an Tag X!

Schon ab Ende der Woche könnte es losgehen, also hopp hopp!

Leitet den Aufruf weiter und gebt uns über zwangsraeumungverhindern@riseup.net Bescheid, wenn ihr ihn mit Namen, Stadt, (Funktion) unterschreiben wollt!

Und: Heute, Mittwoch // 19 Uhr // Solikonzerte und Kundgebung // Ohlauer Straße

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Aufruf !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ende Juni 2014 gab es eine 10tägige Belagerung der Geflüchteten in der Gerhart-Hauptmann-Schule. Nach langen Verhandlungen und viel Solidarität aus der Nachbarschaft kam es schließlich zu einer Einigung zwischen Bezirk und Geflüchteten, dass die Geflüchteten in der Schule bleiben können.

Nun, 4 Monate später, hat der Bezirk durch seine Bürgermeistern Monika Herrmann eine Kündigung zum 31.10.2014 geschickt. Alle Geflüchteten sollen auf die Straße gesetzt werden. So viel sind die Versprechen der Grünen wert. Anstatt Henkel und den Verantwortlichen im Land auf den Pelz zu rücken und Henkels Büro zu besetzen, geben die Kreuzberger Bezirkspolitiker_innen den Druck nach unten weiter.

Sie reden von Recht und Gesetz, brechen aber alle Vereinbarungen, die sie mit den Refugees eingegangen sind, am Oranienplatz mit Kolat oder in der Schule mit Herrmann!

Wir fordern die Bezirkspolitik dazu auf, ihr Wort zu halten und erklären hiermit, dass wir uns einer Räumung der Schule am Tag X entgegen stellen werden.

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Bündnis Zwangsräumung Verhindern

zwangsraeumungverhindern@riseup.net

Senat will Mieter rauswerfen

Weil sie dem Bau des neuen Teilstücks der Autobahn A100 im Wege sind, droht den beiden Häusern Beermannstr. 20 und 22 der Abriss. Die Bewohner sollen nun ihre Wohnungen räumen. Darüber informiert ein Artikel aus der Zeitung „neues deutschland“ vom 25. Oktober 2014 :

„Mieter sollen Autobahn weichen
Damit ihre Häuser abgerissen werden können, müssen Bewohner der Beermannstraße ihre Wohnungen räumen.
Nicht blaue, sondern gelbe Briefe erhielten Treptower Mieter vom Senat. Der Inhalt ist in jedem Falle sehr folgenreich.
Unangenehme Post in Form gelber Briefe aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erhielten dieser Tage die letzten Mieter in der Treptower Beermannstraße 20 und 22. Die beiden Häuser nahe des S-Bahnhofes Treptower Park stehen dem Bau der Stadtautobahn A 100 im Wege und sollen abgerissen werden. Den Mietern wurde bereits gekündigt, doch zehn Parteien wollen nicht weichen und haben Widerspruch eingelegt.

Deshalb kündigte ihnen jetzt die Behörde ein sogenanntes vorzeitiges Besitzeinweisungsverfahren an. Dessen Ziel ist es, das Verfahren zu beschleunigen und die Übergabe der Wohnungen noch in diesem Jahr zu erreichen. Mit diesem Instrument aus dem Baurecht verlieren die Mieter zahlreiche Rechte. So kann jederzeit ein Gerichtstermin innerhalb von zwei Wochen angesetzt und die Übergabe der Wohnungen innerhalb von sechs Wochen nach Urteil erzwungen werden. »Damit droht uns noch vor Winterbeginn der Wohnungsverlust«, empört sich Benjamin Sauer, einer der betroffenen Mieter. Er fühlt sich unter Druck gesetzt, weil die Stadt die Räumung so kostengünstig wie möglich haben wolle.“

Der Rest ist hier nachzulesen Mieter sollen Autobahn weichen

Schon am 20. Oktober gab es Protest mit einem Go-In bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung .

Update 30.10.2014:
Artikel aus der „tageszeitung“ vom 30.10.2014 Senat setzt Mieter unter Druck

Neue Ausgabe der „RandNotizen“ erschienen

RandNotizen 11

Die Nordneuköllner Stadtteilzeitung RandNotizen existiert bereits seit März 2010. In mittlerweile elf Ausgaben und einer RandNotizen-Extra zum Tempelhofer Feld haben wir versucht Themen wie gesellschaftliche Ausgrenzung, Verdrängung und die unsoziale Stadtpolitik aus emanzipatorischer Perspektive zu kritisieren. Wir berichten über Proteste und wollen dazu ermuntern, sich nicht alles gefallen zu lassen.
Die neue Ausgabe Nr. 11, Oktober 2014 mit 40 Seiten wird derzeit verteilt oder kann in der Lunte, dem Syndikat usw. abgeholt werden. Über den Inhalt informiert das Vorwort.

Vorwort:

Nachdem mit dem Volksentscheid zu Tempelhof der kurze Sommer der Anarchie ausgerufen wurde, sind alle wieder zum Alltag übergegangen und der heißt Bauen,Bauen. Dazu gibt es einen Vorschlag von der Initiative neuer kommunaler Wohnungsbau, wie es auch anders gehen kann. Stadt & Land hat seinen 90 Geburtstag gefeiert, der Kuchen blieb für alle Mieter_Innen leider aus. Wie Wohnen auch aussieht, zeigt das Interview mit Obdachlosen aus der Teupe. Immer noch Leerstand in der Weisestr. 47, der Bezirk hat kein Personal um was zu tun. Dass es so nicht bleiben muss, daran erinnert der Bericht zu den Wohnungsbesetzungen in der ehemaligen DDR. Nach Tempelhof wird schon das nächste Spektakel „Olympia“ an den Start gebracht. Dabei fehlt es an allen Ecken, wie dem Flugblatt „Recht auf Wohnen für Psychiatriebetroffene“ zu entnehmen ist. Dass sich mit dem Elend der Menschen Geld verdienen lässt, zeigt sich an den vielen Beratungsstellen in Neukölln. Wie es mit der Bürgerbeteiligung ist, zeigt sich an den Knüppeln, die die Verwaltung des Bezirks dem Straßenfest in der Weisestraße zwischen die Beine geworfen hat. Nicht vergessen werden soll die beliebte Rubrik Kurz und Knackig aus Neukölln. Eine neue Gruppe kämpft gegen die Probleme und Alltagsbedingungen der Neuberliner_innen im Arbeitsbereich. Sie nennt sich ‚‘gas“, „grupo de acción sindical“, auf deutsch „Gruppe gewerkschaftlicher Aktionen“, mit 2 Aktivisten sprachen wir. Erinnern wollen wir noch an den vielfältigen Antifaschistischen Widerstand im Schillerkiez. So hoffen wir auf weiter aufregende Zeiten in Neukölln. In diesem Sinne

Eure RandNotizen
Erreichen könnt ihr uns unter nk44.blogsport.de oder smashtaskforce@freenet.de

Inhaltsverzeichnis:
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Soli-Party am 25. Oktober

Soliparty gegen soziale Repression



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