Die Kleinstadt kommt

in den Schillerkiez? Das vermutet dieses Graffiti in der Schillerpromenade an der Mauer zum Schulhof der Karl-Weise-Schule.

Die Kleinstadt kommt

17. April: Buchvorstellung zu Zwangsräumungen

Ob Nuriye oder Kalle – Wir bleiben alle:

Ein Buch stellt die Proteste gegen Zwangsräumungen dar.
Diskussion mit den Autor/innen am 17.4. um 19 Uhr in der Sonnenallee 101.
Jährlich werden in Deutschland tausende Menschen zwangsweise aus ihren Wohnungen geräumt weil sie die Miete nicht zahlen können oder aus anderen Gründen gekündigt wurden. Doch seit einiger Zeit lassen sich Mieter/innen nicht mehr still und leise rausschmeißen: Die Kampagne „Zwangsräumungen verhindern“ kämpft in Berlin öffentlichkeitswirksam gegen die gewaltsame Vertreibung von Mieter/innen und findet bereits Nachahmer/innen in mehreren Städten. Ein kompakter Sammelband widmet sich diesem Protest. Das kürzlich bei Edition Assemblage erschiene Buch „Zwangsräumungen verhindern“ lässt Aktivist/innen und geräumte Mieter/innen zu Wort kommen, beleuchtet historische Vorläufer dieser Proteste und wirft einen Blick auf Länder wie Spanien, wo die Bewegung gegen Wohnungs- und Häuserräumungen ein innenpolitischer Faktor geworden ist. Auf der Veranstaltung stellen mehrere Autor/innen ihre Thesen zu Perspektiven und Grenzen der Proteste vor und dem Publikum zur Diskussion.

Am Donnerstag, den 17. April um 19 Uhr in der Beratungsstelle der Berliner MieterGemeinschaft, Sonnenallee 101, Neukölln.

Ob Nuriye oder Kalle – Wir bleiben alle

Bau auf, Bau auf , Bau ab

Warum wir Neubau in Berlin brauchen: am Beispiel Prenzlauer Berg

500 demonstrierten in Neukölln gegen Zwangsräumungen

Pressemitteilung vom Bündnis Zwangsräumung verhindern

500 Menschen demonstrieren in Neukölln gegen Zwangsräumungen – 500 Polizisten im Einsatz

Anlässlich des einjährigen Todestages der zwangsgeräumten Mieterin Rosemarie F. demonstrierten gestern 500 Menschen in Neukölln gegen Zwangsräumungen und steigende Mieten. Das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ konnte in den letzten Monaten 15 Zwangsräumungen durch solidarische Gerichtsbegleitung, Gespräche mit dem Vermieter oder durch den Druck einer möglichen Blockade der Räumung verhindern.
In der letzten Woche war es bei drei Räumungsfällen zu Protesten gekommen, zuletzt blockierten am Freitag vor einer Woche 250 Menschen die Räumung eines Mieters in Neukölln. Bei der heutigen Demonstration war die Polizei wieder mit einem völlig überdimensionierten Großaufgebot präsent. 500 Polizisten waren im Einsatz, sogar Einheiten aus Bremen waren für die Kiezdemo angefordert worden. Die Menschen auf der Demonstration ließen sich aber nicht provozieren und es kam zu keinen Festnahmen. Die Demonstration lief laut und mit vielen Parolen durch den Gräfe- und Reuterkiez. Während der Demonstration wurden die Nachbarn informiert. Sara Walther meint zu der Demonstration: „Der Widerstand gegen Zwangsräumungen geht weiter. Immer mehr Mieterinnen und Mieter entschließen sich ihre Zwangsräumungen öffentlich zu machen und aktiv zu werden. Die Polizei versucht den Protest zu kriminalisieren und schickt hunderte Polizisten um die Nachbarschaft einzuschüchtern. Diese Einschüchternsversuche weisen wir entschieden zurück und fordern den Berliner Senat auf, Mietenpolitik nicht mit dem Polizeiknüppel zu betreiben.

Bündnis Zwangsräumung Verhindern

Bündnis Zwangsräumung verhindern
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Mail: zwangsraeumungverhindern@riseup.net

Schaustelle Bürgerbeteiligung attackiert

In der Nacht zu heute (12. April 2014) wurde der Info-Container „Schaustelle Bürgerbeteiligung“ auf dem Tempelhofer Feld in der Nähe des Eingangs Oderstrasse von Unbekannten beschädigt. Etliche Löcher wurden in die Scheiben gehauen und durch ein grösseres Loch Farbe auf die Infotafeln im Innern gesprüht. Vor einer Woche wurde er eröffnet, um den Besucherinnen die Pläne des Senats nahezubringen, was jetzt wohl ausfällt. Siehe auch Die leere Bürgerbeteiligung . Die Berliner Morgenpost screibt in Info-Container zerstört – Staatsschutz ermittelt von mehreren 10.000 Euro Sachschaden. Auf linksunten.indymedia gibt es eine Erklärung zu der Aktion Schaustelle Bürgerbeteiligung angegriffen .

Schaustelle Bürgerbeteiligung Tempelhofer Feld demoliert

Schaustelle Bürgerbeteiligung Tempelhofer Feld demoliert

Schaustelle Bürgerbeteiligung Tempelhofer Feld demoliert

Update 17.4:

Die Scheiben sind schon wieder ausgetauscht, nicht aber die Infotafeln, deshalb erst mal weiter mit 100% Stillstand in der Schaustelle.

Das Architekten- und Planerbüro raumlaborberlin, das 2007-2008 zusammen mit anderen Büros ein Konzept für das Tempelhofer Feld im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erarbeitet hatte, äußert sich zu dem derzeitigen Stand der Bürgerbeteiligung und den notwendigen Konsequenzen: Tempelhof 2014



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